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Fahrstuhl: Jetzt gibt es noch eine Innenvariante

Wolfsburg-Fallersleben Fahrstuhl: Jetzt gibt es noch eine Innenvariante

Fallersleben . So langsam wird die Suche nach einem Fahrstuhlstandort fürs Fallersleber Schloss zur Posse. Die von der Stadt geprüfte Innenlösung fällt aus Sicht der Landes-Denkmalpflege durch (WAZ berichtete). Jetzt schlägt Ratsherr Karl-Peter Wilhelm (CDU) eine weitere Variante im Gebäude vor, die auf den ersten Blick so überzeugend ist, dass auch sie zumindest geprüft wird.

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Noch eine Variante: Als Standort für den Fahrstuhl schlägt Ratsherr Karl-Peter Wilhelm (Foto) eine Lösung vor, bei der der Aufzug in den Lagerraum neben dem Trauzimmer führt.

Quelle: Mike Vogelsang

Der Reihe nach: Die jüngst erarbeitete Innenlösung würde laut Denkmalpflege einen zu großen Eingriff in die historische Gebäudesubstanz bedeuten. Kaum war die Katze am Dienstag bei der Begehung mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs aus dem Sack, hatte Wilhelm eine neue Variante parat: Der Aufzug solle in den Keller neben die Toiletten und würde oben in dem als Lager benutzten Raum neben dem Trauzimmer enden. „Eine humane Lösung, die keine wichtigen Räume beeinträchtigt“, erklärt er.

Ganz ohne Haken geht’s natürlich nicht. Auch hier müsste die Gewölbedecke durchbrochen werden. Außerdem müssten Fahrstuhlnutzer Kamin- und Trauzimmer auch bei geschlossenen Gesellschaften durchqueren. „Ohne Kompromiss wird es nicht gehen. Sonst müssen wir uns ganz von einem Fahrstuhl verabschieden“, gibt Wilhelm zu bedenken.

Mohrs erteilte grünes Licht für die Prüfung. In den kommenden zwei Wochen soll diese Variante im Schloss ausgelotet werden.

api

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