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Fahrstuhl: Denkmalpflege diskutiert mit

Fallersleben Fahrstuhl: Denkmalpflege diskutiert mit

Fallersleben. Einen Besuch unter besonderen Vorzeichen stattete gestern Dr. Stefan Winghart, Präsident der Landes-Denkmalpflege, dem Fallersleber Schloss ab. Beim Rundgang durch Außenanlage und Innenräume stand die Diskussion um den Bau eines Fahrstuhls im Mittelpunkt.

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Besuch der Denkmalpflege: Landesbehörden-Leiter Dr. Stefan Winghart (oben, 4. v. l.) machte einen Rundgang durchs Schloss.

Quelle: Foto: Hensel

Eingeladen hatte Bärbel Weist, Ortsbürgermeisterin und Vorsitzende des Fallersleber Denkmal- und Kulturvereins, den Denkmalpfleger schon im April 2010. „Um sich das Schloss und die positiven Veränderungen der letzten Jahre anzusehen“, wie sie betonte. In der Tat geriet Winghart gestern regelrecht ins Schwärmen „Die Stadt Wolfsburg kann stolz darauf sein, was Denkmalpfleger und Handwerker hier geschafft haben. Ich bin begeistert.“

Umso zurückhaltender diskutierte der Hannoveraner in Sachen Fahrstuhl. Dabei war der Streit um den Standort allgegenwärtig. Dr. Bettina Greffrath, Leiterin des im Schloss beheimateten Hoffmannmuseums, verteidigte aufs Neue den im Rat gekippten Entwurf. Der sah den Bau im Schloss-Innenhof mit Zugang durch den Gewölbekeller vor. Weist verwies auf die Mehrheit im Rat für den Bau rechts neben der Eingangstreppe.

Der neue Entwurf soll bis Ende September vorliegen. Das letzte Wort im Genehmigungsverfahren hat die Denkmalpflege. Dann werden auch Winghart und die Landesbehörde Stellung beziehen. Gestern beließ er es dabei, sich Pro und Contra beider Seiten anzuhören.

api

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