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Endgültige Absage: Keine gelbe Tonne

Wolfsburg-Fallersleben Endgültige Absage: Keine gelbe Tonne

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - und jetzt ist es so weit: In einer Pressemitteilung gibt das Entsorgungsunternehmen Reclay bekannt, dass die gelben Tonnen, die Bürger im Kerksiek nach Absprache mit einem ehemals zuständigen Firma gekauft hatten, von den Mitarbeitern des Unternehmens Fehr nicht mehr geleert werden dürfen.

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Nur die gelben Säcke werden entsorgt: Die Entsorgungsfirma darf gelbe Tonnen laut Vertrag nicht leeren.

Quelle: Photowerk (Archiv/gg)

Die Reclay-Group betreut international mehr als 3000 Entsorgungs-Unternehmen. In Wolfsburg führte Reclay bei der Abfallwirtschaft (WAS) Gespräche mit dem Entsorgungsträger Redual sowie der Firma Fehr, die die gelben Säcke einsammelt. Die Tonnen muss Fehr künftig stehen lassen. Vertragliche und berufsgenossenschaftliche Gründe führt Reclay an - und das Wettbewerbsrecht, das eine Gleichbehandlung verlange.

Die Verärgerung der Bürger sei nachvollziehbar, heißt es in dem Schreiben, aber: Die bisher gewährten Sonderleistungen (das Entleeren der Tonnen) sei „ein nicht systemkonformes Verhalten des zuletzt beauftragten Entsorgers“. Jetzt bitte man um Verständnis für die Rückkehr zur vertraglich geregelten Praxis. „Alle Änderungen im Sammelsystem haben unmittelbare Auswirkung auf die Wettbewerbschancen. Daher sieht Redual keinen Spielraum.“

Das Verständnis der Bürger im Kerksiek hält sich in Grenzen. Der Auffassung, das Säcke-System habe sich bewährt, widersprechen sie mit Blick auf Probleme mit der Haltbarkeit dieser Tüten, umherfliegenden Müll bei starkem Wind und dem Ärger mit Krähen, die sich hier Nahrung suchen. Aus Gründen der Gleichbehandlung hätten es die Ehmer viel lieber gesehen, wenn überall in der Stadt die gelbe Tonne eingeführt worden wäre.

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