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Einsturzgefahr im Schießheim? Missverständnis um Warnschilder

Kästorf Einsturzgefahr im Schießheim? Missverständnis um Warnschilder

Kästorf. Wirbel um das Kästorfer Schießheim: Mit Warnschildern „Dach nicht betreten! Einsturzgefahr!“ appelliert die Stadt an Kästorfs Fußballer, vorerst nicht mehr auf das marode Flachdach des Schießstands zu steigen, um die dort landenden Bälle herunterzuholen.

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Unglücklich platziert: Mit Schildern warnt die Stadt davor, das Dach des Kästorfer Schießheims zu betreten. Probleme gibt es aber nur mit dem Flachdach des Schießstands (kl. Foto).

Quelle: Photowerk (bb/2/bs)

Bei einigen Kästorfern sorgen die vergangene Woche angebrachten Warnungen aber für Verunsicherung. Sie fürchten, dass es nun im gesamten Gebäude nicht mehr sicher ist.

Kästorfs Kyffhäuser-Vorsitzender Friedrich Thiel klärte das Missverständnis auf WAZ-Nachfrage auf. „Die Schilder sind unglücklich platziert“, sagt er. Statt am flach überdachten Schießstand hängen sie unter anderem am Eingang zum Hauptgebäude mit Satteldach, wo Vereinstreffen und Feiern stattfinden. „Der Bereich, in dem sich Menschen aufhalten, ist nicht betroffen“, versichert Thiel. Der Bereich unter dem Flachdach, wo Scheiben und Kugelfang hängen, müsse nur sehr selten betreten werden.

Da das Schießheim an den Fußballplatz grenzt, kommt es nicht selten vor, dass ein verunglückter Schuss auf dem ohnehin sanierungsbedürftigen Dach landet. „Wenn da jemand mit 70 Kilo oder mehr draufsteigt, gerät es in Schwingungen“, so Thiel. Als Folge brachen sogar schon Brocken aus der Betondecke heraus (WAZ berichtete). Der Ortsrat stellte bereits mehrere Anträge, das Dach zu sanieren.

Mit dem Aufstellen von Schildern ist es aus Sicht der Kyffhäuser nicht getan. Thiel hofft, dass jetzt Taten folgen. „Da müssen kompetente Fachleute ran“, sagt er. So weit ist die Stadt allerdings noch nicht. „Die Bauverwaltung erstellt zurzeit ein Schadensbild und ermittelt die notwendigen Maßnahmen, die erforderlich sind, um den laufenden Betrieb zu ermöglichen“, so Stadtsprecherin Elke Wichmann.

api

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