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Fallersleben Eingriff in die Natur? Stadt weist Vorwürfe zurück
Wolfsburg Fallersleben Eingriff in die Natur? Stadt weist Vorwürfe zurück
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22:50 03.11.2014
Eingriff in die Natur: Die Stadt weist die Vorwürfe von Naturschützer Manfred Wenst (Foto) zurück. Arbeiten am Schilfgürtel seien für die Errichtung des Regenrückhaltebeckens „unumgänglich.“ Quelle: Foto: Hensel
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Manfred Wenst, Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Wolfsburg, hatte am Freitag Alarm geschlagen (WAZ berichtete). Unter anderem, weil Erdarbeiten den Schilfbereich um den Lüdjerforthsbach teilweise beschädigt hatten. „Während der Bauausführung des Regenrückhaltebeckens und des dazugehörigen Umfahrungsweges war in den Randstreifen des Schilfgürtels ein teilweiser Eingriff unumgänglich, weil die Arbeiten aus bautechnischen Abläufen nicht anders möglich waren“, so Stadtsprecher Ralf Schmidt. Mit der Umweltbehörde der Stadt wurden die Wiederherstellung und teilweise Ersatzpflanzungen vereinbart.

Bei den Erdaufschüttungen handele es sich um zwischenzeitlich angehäuften Oberboden, der die für die Profilierung des Beckens benötigt werde und mit Abschluss der Bauarbeiten am Becken (Ende November) verschwunden sein wird.

Den Vorwurf, dass die Maßnahmen die Natur schädigen, lässt die Stadt jedenfalls nicht so stehen. Im Gegenteil: Durch das flache Rückhaltebecken werde gewährleistet, dass das Hanggelände auch in Zukunft mit Nässe versorgt wird. Schmidt: „Die Planung verbessert die Ökologie in dem Bereich.“

api

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