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Eine Halle reicht nicht: Ehmen braucht Platz

Wolfsburg-Ehmen Eine Halle reicht nicht: Ehmen braucht Platz

Ehmen/Mörse. Das war zu erwarten: Der Plan der Verwaltung, die alte Sporthalle in Ehmen abzureißen und die Vereine mit dem Neubau einer Zweifeldhalle in Mörse zufriedenzustellen, in der alle Platz finden sollen, stößt auf Widerstand. Die SPD schlägt vor, mit einer „Arbeitsgruppe Sportstättenentwicklung“ ein tragbares Gesamtkonzept zu planen.

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Marode: Die Sporthalle in Ehmen soll abgerissen werden. Eine Zweifeldhalle in Mörse könne den Bedarf von Vereinen, Schulen und Kitas aber nicht decken, meinen Politiker.

Quelle: Photowerk (bas)

Im Sportausschuss hatten Dezernent Thomas Muth und Geschäftsbereichsleiter Timo Kaupert erläutert, aus ihrer Sicht würde eine neue Zweifeldhalle im Gutspark in Mörse ausreichen, um den Bedarf für beide Orte zu decken. Schließlich werde die alte, marode Halle in Ehmen zurzeit kaum noch genutzt.

Das stimmt - denn man kann sie nicht nutzen. Aber: Die Vereine weichen auf andere Hallen aus, verkürzen ihre Übungszeiten. „Man kann in Ehmen nicht komplett auf die Halle verzichten“, meint Ingolf Viereck (SPD). „Die Frage ist, welche Auswirkungen das für den möglichen Neubau in Mörse hat.“ Beide Orte benötigten sowohl Räume für den Sport von Vereinen, Kitas und Schulen als auch Versammlungsstätten. „Wir brauchen konkrete Zahlen. Und wahrscheinlich Geduld“, so Viereck.

Ortsbürgermeister Peter Kassel hatte schon im Sportausschuss Bedenken angemeldet. „Die Verwaltung hat eine Milchmädchenrechnung aufgestellt“, schimpft er. „Ich sehe keinen Grund, von unserem 2014 gestellten Antrag abzurücken“, so Kassel. Darin hatten alle Fraktionen gemeinsam eine Zweifeldhalle für Mörse und zusätzlich eine Dreifeldhalle für Ehmen gefordert. „Der Platz wäre da“, so Kassel, der betont: „Wenn Ortsteile wachsen, muss man für die Infrastruktur sorgen. Auch im Sport.“

amü

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