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Ein letztes Mal: Skarabeus stellt Krötenzaun auf

Wolfsburg-Fallersleben Ein letztes Mal: Skarabeus stellt Krötenzaun auf

Fallersleben. Mit dem Aufstellen eines Krötenschutzauns am Fallersleber Ortsausgang Richtung Mörse rettete der Biotopschutzverein Skarabeus über 20 Jahre lang das Leben abertausender Tiere.

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Ein letztes Mal für die Tiere im Einsatz: Der Skarabeus-Verein baut seit Montag Krötenschutzzäune in Fallersleben. Ab 2015 macht eine Amphibien-Leitanlage den aufwendigen Job überflüssig.

Quelle: Foto: Hensel

Seit Montag sind die Helfer um Harald Winkler ein letztes Mal im Einsatz. Eine Amphibien-Leitanlage macht ihre aufwändige Arbeit ab 2015 überflüssig.

Vor allem ein östlich der Herzogin-Clara-Straße gelegener Teich dient den Kröten als Laichstätte. Im Frühjahr kehren die dort geborenen Tiere immer wieder zurück. „Bei acht bis zehn Grad geht es los. Ohne Schutz würden sie von den Autos zu Hunderten überfahren werden“, so Winkler.

Stattdessen fallen die Kröten in Eimer, die im Boden versenkt werden. Für die Naturschützer heißt das, dass sie jeden Morgen hinausfahren und die Kröten auf die andere Seite bringen müssen. Über 20 Jahre machte Winkler den Job ehrenamtlich, die Zahl der so geretteten Tiere kann er nur grob schätzen: „Es waren mindestens 150.000 Tiere.“

Durch die Leitanlage mit unter der Straße verlaufenden Tunneln hat Winkler ab 2015 nicht nur weniger Arbeit. Die Kröten haben auch eine Chance, in noch größerer Zahl zu überleben. Denn: Sprunghaft ansteigende Temperaturen machen es immer schwieriger, den Start der Wanderung vorauszusagen. Winkler: „Häufig blieb uns kaum Zeit zu reagieren. Außerdem wurde es immer schwieriger, Leute zu finden, die auch unter der Woche helfen können.“

api

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