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Fallersleben „Ein Unding“: Skarabäus kritisiert neue Krötentunnel
Wolfsburg Fallersleben „Ein Unding“: Skarabäus kritisiert neue Krötentunnel
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22:50 12.12.2014
Reicht das so aus? Harald Winkler (l.) und Thorsten Rathey vom Verein Skarabäus halten zwei Krötentunnel im Abstand von 80 M etern für zu wenig. Quelle: Foto: Hensel
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Harald Winkler und Thorsten Rathey (beide Skarabeus) kritisieren, dass die Stadt an der Herzogin-Clara-Straße lediglich zwei Krötentunnel errichtet hat. „Die Tiere laufen sich ja tot, ehe sie den Tunnel zur anderen Seite erreicht haben“, sagt Winkler. Rathey hat nachgemessen: „Die Tunnel liegen über 80 Meter auseinander.“ Früher, so Winkler, habe man acht bis zehn Eimer an dem Straßenstück stehen gehabt. „Wir haben die Tiere dann über die Straße getragen. Zwei Tunnel sind zu wenig, das ist ein Unding. Die Tiere brauchen mindestens zwei weitere Tunnel.“

Das sieht das Umweltamt der Stadt anders. Die beiden „Klimatunnel“ hätten eine „hohe Akzeptanz bei Amphibien und Kleinsäugern“, betont Stadtsprecherin Elke Wichmann. Dabei seien die Tunnel ganz speziell konstruiert: Im Bereich von Fahrbahnrand und Radweg (bis in die Straßengräben) habe man Klimaöffnungen eingebaut, damit sich die Tiere schnell an die Bedingungen im Tunnel anpassen können - weniger Temperaturunterschiede, weniger Luftströmungen, mehr Luftfeuchtigkeit. Unter der Fahrbahn hingegen gebe es keine Klimaöffnungen. Der verwendete Poymerbeton würde den Tieren keine Feuchtigkeit entziehen, sie seien ausreichend geschützt.

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