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Eimer überflüssig: Kröten wandern durch Tunnel

Wolfsburg-Fallersleben Eimer überflüssig: Kröten wandern durch Tunnel

Fallersleben. Regen und milde Temperaturen: ein eindeutiges Indiz, dass die Zeit der Amphibien-Wanderungen langsam beginnen könnte. An der Herzogin-Clara-Straße in Fallersleben übernehmen inzwischen zwei Krötentunnel die Arbeit der ehrenamtlichen Tierschützer.

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Die Eimer haben ausgedient: Wenn die Krötenwanderung einsetzt, gelangen die Tiere durch Tunnel auf die andere Straßenseite.

Quelle: Manfred Hensel

„Ich habe natürlich weiterhin ein Auge auf die Wanderung - aber nur noch sporadisch“, sagt Harald Winkler, der sich 20 Jahre lang um die Amphibien kümmerte, sie mit Eimern über die Herzogin-Clara-Straße trug. Diese Arbeit fällt jetzt zum Glück weg - auch, weil die Freiwilligen immer weniger wurden. Aber optimal sei die Lösung dennoch nicht, meint Winkler: „Wir hatten früher die Auflage der Stadt, an jeder Seite sechs bis acht Eimer in der Erde einzugraben, jetzt sind es aber nur zwei Tunnel - das ist viel zu wenig“, meint er.

Ab und zu sah Winkler Kröten bereits umherirren, aber auch das könnte sich noch geben: „Vielleicht geben einige mit der Zeit das Wandern auch auf und bleiben in der Nähe des Teichs“, meint Winkler, der die Situation auf jeden Fall weiterhin im Auge behalten will. Eine Zählung der wandernden Amphibien sei so jetzt aber natürlich nicht mehr möglich.

kau

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