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Die bunte Welt der Daniela Guntner

Sonderausstellung im Stadtmuseum Die bunte Welt der Daniela Guntner

Kalender, Künstlerbücher, Postkarten, Plakate und Postkarten, sogar eine Stofftasche für das Umweltamt gestaltete Daniela Guntner. Seit 50 Jahren gibt die Gebrauchsgrafikerin aus Mörse alltäglichen und nicht alltäglichen Dingen eine besondere Note. Das Stadtmuseum widmet ihr eine Sonderausstellung.

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Kreatives Gestalten für Wolfsburg: Eine Sonderausstellung im Stadtmuseum blickt auf die Werke der vergangenen 50 Jahre von Daniela Guntner zurück.

Quelle: Britta Schulze

Mörse. Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum heißt „Die bunte Welt der Daniela Guntner. 50 Jahre kreatives Gestalten für Wolfsburg“ und zeigt ihr kreatives Schaffen.
Eröffnung ist am 19. Februar um 15 Uhr im Gartensaal des Schlosses. „Ich bin selbst überrascht, was ich alles gemacht habe“, blickt die ehemalige Leiterin des Kulturbüros zurück.

Dass Guntner in Wolfsburg landete und bis heute blieb, ist Zufall. Nach dem Gebrauchsgrafik-Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ging sie zunächst in die USA, lernte dort ihren Ehemann Lawrence kennen - blieb dort und arbeitete in Wisconsin an der Universität als Leiterin eines Designbüros und dort "alle Freiheiten der Welt". Mit einer Fotografin machte sie die Werbung für die Uni. Nach drei Jahren ging das Ehepaar kurz nach Göttingen, um dann wieder in die USA zu ziehen. Dort arbeitete Guntner als freiberufliche Grafikerin - und bekam so manchen Preis für ihre Entwürfe.

Bald zog es die Guntners nach Berlin und die Werbeagentur von Bubi Scholz rief. Die Box-Legende war ein fürsorglicher Chef, erinnert sich Guntner. „Wenn wir Überstunden machten, brachte er uns Brathähnchen zur Stärkung.“ Ende der 60er Jahre folgte der Umzug nach Wolfsburg. Seitdem entwarf sie Kostüme und Bühnenbilder fürs Theater, richtete das Heinrich-Büssing-Haus und das kleine Küster-Haus in Fallersleben ein, organisierte die Ortsteile-Ausstellungen, malte wunderschöne Postkarten mit Motiven wie Schwefelbad, Sparkasse, Planetarium und Wolfsburger Schloss. Die Lions-Kalender gehören bis heute zu ihren Aufträgen. Ein Herzstück sind die Kinderliederbücher von Hoffmann von Fallersleben. Der Vater von Daniela Guntner entdeckte diesen verborgenen Schatz, sie lieferte die Illustration.

So bunt gemischt wie die Arbeiten, waren auch die Auftraggeber: Stadt, VW, Sparkasse, Volksbank, Kulturbüro. Eines war der Grafikerin dabei immer wichtig: das „Wir“. Sie sieht sich immer als Teil eines Teams.

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