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Fallersleben Der VfB Fallersleben und seine Neuausrichtung
Wolfsburg Fallersleben Der VfB Fallersleben und seine Neuausrichtung
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00:16 10.03.2017
Symbol für den erfolgreichen Umbruch beim VfB: Mit dem Bau einer eigenen Kita plus dem Bewegungszentrum VfB Fit im Obergeschoss gingen Vorsitzender Karl-Peter Wilhelm (r.) und Geschäftsführer Nicolas Heidtke neue Wege. Quelle: Sebastian Bisch
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Fallersleben

Als Karl-Peter Wilhelm 2004 zum ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde, startete er diese Entwicklung. Im Gespräch mit der WAZ erinnern er und VfB-Geschäftsführer Nicolas Heidtke sich an die Zeit des Umbruchs.

Damals trat der Verein mit seinen knapp 3000 Mitgliedern auf der Stelle, viele Sparten schrieben rote Zahlen. Pläne für eine neue, vereinseigene Halle lagen vor, mit der Kosten-/Nutzenrechnung war Wilhelm aber nicht zufrieden. „Nach meiner Wahl hatte ich für den Verein zwei Ziele: Die Entwicklung einer stärkeren Kostendisziplin bei den Sparten und dass der Nutzen des neuen Vereinsgebäudes für die geplanten Mittel größer sein sollte“, erklärt Wilhelm. 2006 wurde die Halle am Windmühlenberg gebaut - sie ist bis heute ein wichtiges Standbein für die Angebote des Vereins. 530.000 Euro kostete der Bau. 195.000 Euro trug der VfB, hinzu kamen Fördermittel.

Ein weiterer Meilenstein war 2009 der Einstieg von Nicolas Heidtke als erster hauptamtlicher Geschäftsführer. „Das Ideenkonzept, das ich bei meiner Bewerbung eingeschickt hatte, war an Wachstum orientiert. Der Verein sollte Raum für alle Generationen haben, auch Kinder und junge Erwachsene“, sagte er. In einer zweijährigen Analysephase und der Begutachtung von anderen Vereinen wurden die Pläne konkreter. Dazu gehörten die 2011 eröffnete Bewegungskita und das Fitnesscenter VfB Fit. Grundsätzlich gelte: Die beste Idee nütze nichts, wenn man nicht die richtigen Leute zur Umsetzung hat. So habe es zum Beispiel etwa zwei Jahre gedauert, das Personal für eine Ballettschule zu finden.

Beachtlicher Beleg für die Entwicklung: Die Zahl der Vollzeitkräfte im Verein stieg von einer Person (Nicolas Heidtke) im Jahr 2009 auf rund 40, zusätzlich sind rund 20 Halbtagskräfte angestellt.

von Melanie Köster und Kira Stock

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