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Fallersleben Der Heuspeicher wurde zur Kirche
Wolfsburg Fallersleben Der Heuspeicher wurde zur Kirche
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21:00 08.09.2016
Glaubensscheune in Mörse: Christoph und Nicole Krösche bauten die frühere Scheune zum Gotteshaus um. Quelle: Roland Hermstein

Zwei Jahre dauerte die Umgestaltung, seit zwei Jahren feiert die freikirchliche Jojada-Gemeinde dort Gottesdienste und es gibt regelmäßig Konzerte.

Christoph Krösche freut sich: „Es war eine glückliche Fügung.“ Eigentlich wollte er in der ehemaligen Scheune sechs bis acht Wohnungen errichten, doch die Bank war skeptisch und verweigerte einen Kredit. Für die Glaubensscheune jedoch gab sie grünes Licht. Also machte sich Christoph Krösche daran, das Gebäude umzubauen. Er hat fast alles selbst gemacht. „Aber auch Freunde haben kräftig mit angepackt“, sagt Ehefrau Nicole, die ihren Mann bei dem Projekt unterstützte. Jetzt ist ein gemütlicher, 250 Quadratmeter großer Raum mit Fachwerkbalken für maximal 200 Personen mit Kinderecke, Toiletten und kleiner Küche entstanden.

Christoph Krösche beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit dem christlichen Glauben, 2001 ließ sich der 53-Jährige taufen und jetzt engagiert er sich mit seiner Frau in der jungen Jojada-Gemeinde, die regelmäßig ihren Gottesdienst auf dem ehemaligen Bauernhof in Mörse feiert. Der Name „Glaubensscheune“ entstand eher zufällig. „Unser Architekt brauchte einen Namen für den Entwurf und kam auf Glaubensscheune“, erzählt Christoph Krösche. Den fand das Ehepaar so gut, dass sie ihn übernahmen.

Der Umbau der Scheune soll noch weitergehen: Ein zweiter Bauabschnitt ist geplant. „Wir haben viele Kinder und Jugendliche in der Gemeinde, sie benötigen extra Räume“, so die Krösches. Nicht nur Gottesdienste sind in der Scheune, auch christliche Konzerte finden statt. Andere kirchliche Veranstaltungen sind ebenfalls möglich.

Weitere Informationen unter http://glaubensscheune.de.

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