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Fallersleben Der Flüsterasphalt-Effekt ist verpufft
Wolfsburg Fallersleben Der Flüsterasphalt-Effekt ist verpufft
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18:00 03.09.2018
Nähte und Dellen in der Elmstraße: Nach Arbeiten auf der Fahrbahn für die Errichtung einer Ampel ist der Flüsterasphalt-Effekt laut Anwohnern dahin. Quelle: Roland Hermstein
Almke

Über Jahre diskutierte der Ortsrat Almke-Neindorf mit der Stadt Wolfsburg, und diese verhandelte mit dem Land Niedersachsen über die Elmstraße. Dann wurde eine spezielle Asphaltschicht aufgetragen und die Bürger freuten sich. Antonczyk: „Es war fast perfekt. Die Wellen waren verschwunden und das Klappern der Lkw erheblich zurückgegangen. Die Abrollgeräusche waren deutlich niedriger. Wäre da nicht noch diese blöde Insel mit dem Kopfsteinpflaster geblieben.“ Die Querungshilfe, die für Verkehrsberuhigung sorgen und die Möglichkeit bieten sollte, die viel befahrene Landesstraße als Fußgänger sicherer zu überqueren, hatte durch die gepflasterte Einfassung einen ungeliebten Nebeneffekt: Laster und Autos rumpelten drüber, das erhöhte den Lärmpegel zumindest an dieser Ecke wieder deutlich. Die Anwohner protestierten. Das war im Jahr 2015.

Ende gut, alles gut? Nicht wirklich

Gut zwei Jahre später ist nun auch die Verkehrsinsel verschwunden, dafür gibt es eine Ampel. Und eine neue Bushaltestelle. Der Gehweg wurde zudem angehoben. Ende gut, alles gut? Nicht wirklich. „Die Flüsterstraße musste für die Bauarbeiten geöffnet werden“, erläutert Antonczyk, „Schnittkanten, Bodenwellen und Klebenarben haben den Geräuschpegel von vor der Erneuerung wieder hergestellt.“ Ein tiefes Donnern, ein Erzittern der Erde sei nachts im Bett zu spüren. „Wir hätten uns mit einem Zebrastreifen zufrieden gegeben“, sagen die Anwohner. Dass das verkehrsrechtlich an einer Landesstraße nicht möglich ist, ist für die Almker nur schwer einsehbar.

Keine weiteren Maßnahmen der Verwaltung

Ratsmitglied Joachim Sievers (CDU) weiß zwar von den Zwängen bei öffentlichen Baumaßnahmen im Verkehr und würdigt durchaus, dass die Maßnahme trotzdem ohne Anliegerkosten möglich war. Er ist aber auch nicht glücklich mit der Ausführung und hofft, dass die Stadtverwaltung bei der Endabnahme noch eine Verbesserung erreichen kann. Stadtsprecher Jan-Niklas Schildwächter sagt jedoch: „Eine Ebenheit ist bei der Herstellung der Nähte nicht möglich. Die Überfahrungen wird man immer merken. Ein Schleifen ist aus Gründen der Sicherheit nicht möglich, da dann die Griffigkeit verloren geht.“ Seitens der Verwaltung seien keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Gekostet hat die Gesamtmaßnahme übrigens 220.000 Euro.

Von Andrea Müller-Kudelka

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