Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Das Weihnachtshaus von Mörse: 16.000 LEDs und 1100 Meter Lichterkette

Weihnachtszeit in Wolfsburg Das Weihnachtshaus von Mörse: 16.000 LEDs und 1100 Meter Lichterkette

In Mörse steht ein Haus, in dem sich der Weihnachtsmann pudelwohl fühlen könnte: Familie Bartram hat ihr Eigenheim in ein funkelndes Lichterparadies verwandelt.

Voriger Artikel
Der Biber wird wieder heimisch
Nächster Artikel
Wolfsburg: Menschen mit Behinderung fotografieren sich selbst

Das „Weihnachtshaus“ der Familie Bartram in der Hattorfer Straße.

Quelle: Burkhard Heuer

Mörse. Es gehört nun bereits im vierten Jahr in Folge zum absoluten Blickfang am Ortseingang Mörse: das „Weihnachtshaus“ der Familie Bartram in der Hattorfer Straße. Carsten Bartram (52) und Schwiegersohn Fillip Görbing (24) haben erneut ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und einen illuminierten Adventsgruß geschaffen.

Die erste feierliche Inbetriebnahme übrigens war bereits Ende November. Dazu hatte die Familie Nachbarn, Freunde und Bekannte eingeladen. Glühwein, Kinderpunsch und Kekse wurden serviert – für einen kleinen Obolus, der aber nicht etwa den Lichterglanz finanziert. „Der Erlös fließt zu gleichen Teilen an die Wolfsburger Tafel und das Tierheim in Sülfeld“, berichtet Carsten Bartram. Denn obwohl eine Menge Investitionen in der üppigen Weihnachtsbeleuchtung stecken, Geld möchte er damit nicht verdienen. „Das ist bei Tafel und Tierheim besser angelegt“, sagt Bartram. Ihm reiche als Belohnung die Anerkennung des Lichtkunstwerks: „Ich werde oft in Geschäften angesprochen und gefragt, wann es denn wieder soweit sei mit dem Adventsglanz in der Hattorfer Straße.“

Rund 16.000 LED-Lampen und über 1100 Meter Lichterketten schwingen sich rund ums Haus, neu sind der strahlende Eisregen, ein drei-Meter-Stern mit Kugel sowie illuminierte Tiere. „Jedes Jahr kommt etwas hinzu“, sagt Fillip Görbing lächelnd. Und der Arbeitsaufwand wachse entsprechend mit. Diesmal habe man bereits im Oktober mit den ersten Installationen begonnen.

Die LED-Birnen sorgen übrigens dafür, dass der Lichterspaß auch finanziell erträglich bleibt. Nur knapp über 30 Euro Mehrkosten präsentiere die Stromrechnung, versichern die Macher. „Wenn wir normale Glühbirnen verwenden würden“, so Carsten Bartram, „ginge dieser Betrag wohl in die Tausende.“

Von Burkhard Heuer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fallersleben