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Bürgerworkshop startet: Jetzt geht es ums Anpacken

Wolfsburg-Fallersleben Bürgerworkshop startet: Jetzt geht es ums Anpacken

Fallersleben. Rund 11.000 Einwohner leben in Fallersleben. Sie sind aufgefordert, sich beim zweiten Bürgerworkshop zur Zukunft des Stadtteils zu beteiligen. Er findet am Montag, 19. September, um 18.30 Uhr in der Grundschule (Standort Eule) am Schlossplatz statt.

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Hinkommen, mitreden, anpacken: WMG, Blickpunkt und Ortsrat werben für den zweiten Bürgerworkshop zur Zukunft Fallerslebens. Er findet am Montag, 19. September, statt.

Quelle: Boris Baschin

Beim ersten Workshop im Januar sammelten rund 150 Teilnehmer Ideen. „Jetzt geht es darum anzupacken“, sagt Thomas Werner, Abteilungsleiter Zentrenentwicklung der WMG, die zusammen mit Blickpunkt und Ortsrat einlädt. „Gemeinsam können wir Werte erhalten und weiter entwickeln“, sagt Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist. Die Vorbereitung läuft seit zwei Jahren. Im Maßnahmenkatalog stehen inzwischen unter anderem ein Generationennetzwerk, die Aufwertung der Bahnhofstraße, gratis WLAN und ein Boule-Platz. Nun geht es darum, die Projekte zu bewerten und umzusetzen. Blickpunkt-Chef Otto Saucke betont: „Es ist ein dynamischer Prozess.“ Neue Menschen bringen neue Ideen mit - und Fähigkeiten. Denn nicht immer geht es beim Umsetzen um Geld, manchmal muss man einfach mal machen.

Saucke: „Wichtig finde ich, dass wir ins Gespräch kommen. Vielleicht arbeiten wir teilweise in die gleiche Richtung, wissen es aber gar nicht voneinander.“ Weist meint: „Gemeinsam sind wir stark.“ Und Saucke ergänzt: „Das hat diese Runde schon gezeigt.“

Die WMG wird Projekte personell begleiten und hofft, 2017 wieder Fördergelder anbieten zu können. Werner: „Das hängt aber von den Haushaltsberatungen ab.“

  • Anmelden können sich Workshop-Teilnehmer noch in Blickpunkt-Geschäften, online ( www.complangmbh.de ) oder unter Tel. 05361/8999468.

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Was lange dauert...

ein Kommentar von Andrea Müller-Kudelka

Seit zwei Jahren läuft das Projekt zur Zukunft Fallerslebens. Es ist ein Musterbeispiel für Bürgerbeteiligung. Hier sieht man aber auch: Wenn viele mitreden, dauert die Umsetzung lange. Trotzdem sagt Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist: „Ich behaupte, es war eine erfolgreiche Arbeit.“ Recht hat sie.

Denn eines ist schon erreicht: Ortsrat und Blickpunkt arbeiten Seite an Seite für den Stadtteil – und holen viele andere mit ins Boot. Einiges kann nicht ohne den offiziellen Weg über die Verwaltung realisiert werden; die Schaffung von Parkplätzen zum Beispiel. Anderes aber lässt sich auch durch Privatinitiativen verwirklichen.

Bürger, Vereine und Geschäftsleute können tatkräftig mitwirken. Das fördert die Gemeinschaft und nützt jedem einzelnen.

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