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Bürger fühlen sich hingehalten

Wolfsburg Fallersleben Bürger fühlen sich hingehalten

Fallersleben. Lärmschutzmaßnahmen, die schnellstmöglich umgesetzt werden, fordert die Bürgerinitiative „A 39“. Auf einer Infoveranstaltung in Fallersleben, bei der auch Dr. Horst Farny vom Wolfsburger Umweltamt Stellung nahm, machten Organisatoren und Gäste gleichermaßen deutlich, dass sie sich hingehalten fühlen.

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Lärmschutz entlang der A 39: Die Bürgerinitiative untermauerte ihre Forderungen mit der jüngst durchgeführten Verkehrszählung am Mörser Knoten.

Quelle: Foto: Hensel

„Lärm nervt“ lautete das Motto der Veranstaltung, zu der die Bürgerinitiative Fallersleben und Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist geladen hatten. Ein Gast fügte das Wort „jetzt“ hinzu. Der Frust darüber, dass in Mörse und Fallersleben das Warten auf Lärmschutz trotz stetig wachsenden A-39-Verkehrs zunächst weitergeht, wächst. Entsprechend schlecht kam Farnys Anmerkung an, dass eilig umgesetzte Maßnahmen wie Lärmschutzwände nutzlos wären, falls die A 39 in naher Zukunft auf drei Spuren erweitert wird. Farny stellte jedoch klar: „Wir sind jetzt an dem Thema dran, verhandeln jetzt mit dem Land.“

Ohnehin sei der Einbau von Flüsterasphalt die bessere Lösung. Das von Anwohnern vehement geforderte Tempo-Limit zwischen Westhagen und Fallersleben wird hingegen so schnell nicht kommen. Farny klärte auf: „Der Bereich gilt nicht als Unfallschwerpunkt. Daher sieht das Land dort auch keinen Handlungsbedarf.“

api

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