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Brandserie und viele Einbrüche: Aber die Straftaten nahmen ab

Kriminalitätsstatistik Brandserie und viele Einbrüche: Aber die Straftaten nahmen ab

Erfreuliche Fakten konnte die Polizei Fallersleben gestern bei der Vorstellung ihrer Kriminalitätsstatistik 2016 präsentieren: Die Gesamtzahl an Straftaten ging von 1419 auf 912 zurück.

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Viele Brände, aber eine generelle Abnahme der Straftaten: Jens aus dem Bruch stellte die Kriminalitäts-Statistik vor.

Quelle: Gero Gerewitz

Fallersleben. „Größtes Problemfeld bleiben die Haus-und Wohnungseinbrüche“, sagte Dienststellenleiter Jens aus den Bruch.

Die wichtigsten Zahlen: Die Straftaten nahmen von 1419 auf 912 ab. Ein Grund: 2015 gab es hunderte Betrugsfälle durch einen nicht zugelassenen Heilpraktiker, die fielen weg. Aber auch insgesamt sank die Fallzahl - vor 2014 hatte es noch 1146 Straftaten gegeben. Die Aufklärungsquote sank von 61 auf 51 Prozent - auch hier spielte der Heilpraktiker die entscheidende Rolle.

Neben Einbrüchen war die Brandserie vornehmlich an Containern (20 Fälle, Vorjahr 2) eine spezielle Problematik. Seit ein 18-Jähriger Mitte Dezember verhaftet wurde (mittlerweile sitzt er wegen Kneipeneinbrüchen drei Jahre ab), sei „ziemlich Ruhe“, sagt aus dem Bruch - das gelte für Brände ebenso wie für Kneipeneinbrüche: „Es spricht einiges für ihn als Verdächtigen.“

Das einzige Tötungsdelikt 2016 wurde schnell geklärt - in der Hafenstraße hatte im Februar ein Liberianer (24) einen Kameruner (33) erstochen, der Täter sitzt bereits acht Jahre ab. Stichwort Asylheim Hafenstraße, das früher als Drogenumschlagplatz Nummer eins galt: „Die Situation hat dich dort deutlich beruhigt.“ Insgesamt gab es 25 Drogendelikte, im Vorjahr noch 44: „Kontrollen und eine sensibilisierte Security haben sich ausgezahlt.“

fra

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