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Fallersleben Blumeninseln gegen Raser: Anwohner halten nichts davon
Wolfsburg Fallersleben Blumeninseln gegen Raser: Anwohner halten nichts davon
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19:00 10.03.2017
Sie halten nichts von Blumeninseln als Verkehrsberuhigung: Anwohner aus Kästorf haben Sorge, dass die Situation auf der Straße Zu dem Balken dann noch unübersichtlicher wird. Quelle: Britta Schulze
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Kästorf

Klar ist: Kästorf braucht eine Verkehrsberuhigung. Die Ortsdurchfahrtsstraße Zu den Balken gleicht im Berufsverkehr einer Blechlawine. Anwohner stöhnen, der Ortsrat kennt das Problem. Doch was machen? Die CDU hat jetzt vorgeschlagen, betonierte Blumeninseln aufzustellen (WAZ berichtete), die den Verkehr im wahrsten Sinne des Wortes ausbremsen. Keine gute Idee, sagen Anwohner. Dann wäre die Situation noch chaotischer.

Anwohner hätten schon jetzt Probleme, ihr Grundstück mit dem Auto zu verlassen. Der Grund: An der Straßenseite, die an zwei Firmengebäude grenzt, parkten so viele Fahrzeuge, die die Sicht versperrten, schimpft Anwohner Lothar Lewald. Einige Autofahrer seien sogar so dreist und stellten ihre Wagen auf seinem Grundstück ab. Kettenabsperrung oder Verbotsschilder - „alles wird ignoriert“, ärgert sich Lewald. Auf der anderen Straßenseite stellten Bewohner Mülltonnen auf ihre privaten Parkplätze, damit sich dort nicht fremde Leute hinstellten. Ein unzumutbarer Zustand.

Auch Wilfried Blume von der gleichnamigen Gaststätte kennt das Problem aus eigener Erfahrung. Sein Vorschlag, um das Problem zu lösen: „Ein Parkverbot.“ Und zwar auf der Seite seines Restaurants und des Firmengeländes. Das würde die Lage entspannen.

Fred Groß aus Kästorf hat noch einen anderen Vorschlag: „Auf der Straße Zu den Balken sollte rechts vor links gelten“, meint er. Dann würden Autofahrer mit Sicherheit nicht mehr so schnell unterwegs sein. Groß sieht die Blumeninseln sehr kritisch: Wer pflegt sie, kommen Busse und Schneeräumfahrzeuge daran vorbei? Für ihn steht fest, kommen die von der CDU vorgeschlagenene Pflanzeninseln, wäre das „Schilda in Kästorf“.

Das ist mal ein ganz anderer historischer Spaziergang durchs Dorf. Der Verein Heiligendorfer Kultur- und Brauchtumspflege plant einen Foto-Pfad: an markanten historischen Häusern will er Schilder aufstellen, auf denen mit Hilfe von alten Fotos die Geschichte der Gebäude erklärt wird.

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