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Blitzer an der Baustelle: Viele halten es für „Abzocke“

Wolfsburg-Fallersleben Blitzer an der Baustelle: Viele halten es für „Abzocke“

Mörse. Die Baustelle am Mörser Kreisel sorgt für Gesprächsstoff. Dass laut Stadt die Arbeiten derzeit ruhen müssen, um den Beton aushärten zu lassen (WAZ berichtete), rief gestern unter Lesern viele Reaktionen hervor. Der Tenor: Das Kassieren von Bußgeldern durch häufige Geschwindigkeitsmessungen im Baustellenbereich wird mit mehr Engagement betrieben als die Arbeiten.

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Blitzer in der Baustelle: Viele halten die Kontrollen am Mörser Kreisel für „Abzocke“. Die Stadt steht zu den häufigen Kontrollen und kündigt weitere an.

Quelle: Foto: Hensel

„Dieser Abschnitt hat sich für die Stadt als eine sehr gute Abzockquelle etabliert“, so Andreas Antonczyk aus Almke zu dem Bereich, in dem seit Beginn der Arbeiten Tempo 30 gilt. Auch Jürgen Kirchmann aus Beienrode wundert sich: „Bauarbeiter sieht man auf der Baustelle nicht - dafür nahezu täglich den Blitzer. Das klingt für mich unlogisch.“ Zudem wundern sich viele über die Aussagen zu den Betonarbeiten. „Die riesigen Löcher warten noch auf den Beton zum Aushärten“, so Wolfgang Lossmann aus Wolfsburg süffisant.

Die Stadt beharrt darauf, dass die Kontrollen sinnvoll sind, weil es bereits zu mehreren Unfällen wegen überhöhter Geschwindigkeit kam. Die Messungen seien auf Wunsch der Polizei durchgeführt worden und zudem nicht so häufig, wie es viele Autofahrer kritisieren. Auf WAZ-Anfrage legte das Ordnungsamt die Zahlen offen. Vom 17. April bis 12. Mai seien fünf Messungen durchgeführt worden - mit teils erheblichem Anteil an Verstößen. So waren bei einer rund vierstündigen Messung am 17. April 540 von 2340 Fahrzeugen zu schnell (23 Prozent). Bei der jüngsten Messung am Montag waren es in fünf Stunden immer noch 373 Verstöße (13 Prozent). „Aufgrund der hohen Verstoßquote und der Vielzahl der Verstöße ist die Fortsetzung der Messungen bis zum Ende der Baumaßnahme vorgesehen“, so Stadtsprecher Andreas Carl.

api

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