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Fallersleben Bauern beklagen hohe Einbußen bei der Ernte
Wolfsburg Fallersleben Bauern beklagen hohe Einbußen bei der Ernte
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06:00 13.10.2018
Große Hitze, wenig Regen: Auch Landwirt Eike Töpperwien aus Heiligendorf muss bei seiner Ernte Einbußen hinnehmen. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Grund für die schlechten Ergebnisse sind der fehlende Regen und die große Hitze, die über Monate andauerte. Eine Bewässerung hätte helfen können, doch die gibt es für viele Wolfsburger Landwirte in Wolfsburg nicht. Auch bei Eike Töpperwien nicht. Er baut Mais, Getreide und Raps an und sei damit breiter aufgestellt als andere Kollegen. „Wer nur Ackerbau macht, für den ist die Ernte eine Tragödie“, sagt Töpperwien. Die Landwirte sind übrigens nicht nur in diesem Jahr gebeutelt, 2017 gab es zu viel Regen, der die Ernte stark schädigte.

Spielt das Wetter künftig weiterhin so verrückt? „Es gab immer Jahre mit schlechten Ernten“, beruhigt Klaus-Dieter Böse, Geschäftsführer des Landvolk-Kreisverbandes Gifhorn, zu dem Wolfsburg gehört. Nach zwei Jahren mieser Ernte sei es nicht richtig, in Panik zu verfallen. Auch von grundlegenden Änderungen bei der Bestellung der Felder halte Böse nichts. „Wir leben von und mit der Natur“, sagt er.

Hoher Aufwand: Die Gärtnerei Schulze mit Juniorchef Lennart Schulze steigerte die Ernte durch viel Bewässerung. Quelle: Sebastian Bisch

Über gute Ernteergebnisse freut sich hingegen die Gärtnerei Schulze aus Wahrstedt, die ihre Produkte auf dem Wolfsburger Wochenmarkt vor dem Rathaus verkauft. Der Grund: „Wir haben reichlich bewässert“, erklärt Juniorchef Lennart Schulze. Bei der Fläche von drei Hektar sei das noch gut möglich. Kartoffeln, Bohnen, Salat, Brokkoli, rote Beete – alles wuchs. Die Kürbisernte ist sogar noch viel besser als sonst, weil „Oma und ein Bekannter“ während der Hitzewochen fleißig gegossen hatten. „Deshalb ist die Kürbis-Ernte doppelt so groß wie sonst“, freut sich Schulze.

Der Ernte ist bei den Schulzes zwar trotz Hitze und kaum Regen gut – „aber der Aufwand war sehr hoch“, räumt der Juniorchef ein.

Von Sylvia Telge

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