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Barocktreppe an der Verwaltungsstelle ist endlich fertig

Fallersleben Barocktreppe an der Verwaltungsstelle ist endlich fertig

Zum Schluss ging’s schnell: Nach gut 15 Monaten ist die Sanierung der denkmalgeschützten Eingangstreppe am ehemaligen Amtsgericht in Fallersleben beendet.

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Fertig: Die Barocktreppe an der Verwaltungsstelle und die Eingangstür sind saniert. Bärbel Weist hofft, dass die Außenanlagen schnell folgen.

Quelle: Roland Hermstein

Fallersleben. So kann’s gehen: Monatelang fragten sich die Fallersleber, wann wohl endlich die Restaurierung der Barocktreppe an der Verwaltungsstelle beendet wird. Kurz vor Schluss aber verpasste Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist die Arbeiter fast, weil die Firma am Freitag schon zur nächsten Baustelle unterwegs war, als sie sie eigentlich zum Frühstück einladen wollte. Als die Pressefotografen eintrafen, war auch der letzte der Arbeiter abgedüst. „Das Kaffeekochen konnte ich mir sparen. Aber ich habe dem Mann das Frühstück für die Kollegen mitgegeben“, sagte Weist. Und für die Verwaltungsmitarbeiter, die Krach und Schmutz lange ertragen hatten, gab’s Kuchen.

Sanierung startete 2014

Die Arbeiten an der Treppe bildeten den Abschluss der Komplett-Sanierung, die 2014 startete. Die Ortsbürgermeisterin lobt: „Es hat zwar lange gedauert, aber alles ist ganz toll geworden.“ Auch die Eingangstür, zurzeit von außen durch Sperrholz geschützt, haben Fachleute sorgfältig aufgearbeitet. „Die weiteren Highlights sind die Bibliothek, das Trauzimmer und natürlich der Aufzug, für den wir lange gekämpft haben“, sagt Weist. Die Treppen-Erneuerung lief seit Herbst 2016. „Das Fundament war noch stärker geschädigt als gedacht“, so Weist. Und die Stufen mussten nach Absprache mit dem Denkmalschutz einzeln vermessen werden.

Jetzt folgt das Pflaster

Am erwähnten Fahrstuhl an der Hintertür befindet sich zurzeit noch der Eingang. Grund ist, dass die Außenanlagen neu gestaltet werden müssen, dabei wird auch der Bereich zwischen Bürgersteig und Barocktreppe gepflastert. „Ausgemessen wurde schon“, sagt Weist, die optimistisch ist, dass das deshalb wirklich schnell geht. 1,4 Millionen Euro waren im Sanierungs-Topf, der nun leer ist. Die Grundstücksmauer an der Hoffmann-Straße ist allerdings noch marode, ihre Instandsetzung war nicht mit im Maßnahmenkatalog.

Von Andrea Müller-Kudelka

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