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Barocktreppe: Endlich geht’s weiter mit der Sanierung

Fallersleben Barocktreppe: Endlich geht’s weiter mit der Sanierung

Nach Absprache mit der Denkmalpflege liegen jetzt neue Stufen für die Barocktreppe zum ehemaligen Landgericht (heute Verwaltungsstelle und Bücherei) in Fallersleben bereit. Es sind Einzelanfertigungen. Bürger wurden schon ungeduldig – denn die Arbeiten ruhten seit Februar.

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Jetzt geht’s wieder los: Die Verwaltungsstelle bekommt eine neue Treppe. Die Arbeiten stockten seit Februar.
 

Quelle: Britta Schulze

Fallersleben.  Seit Februar ruhten die Arbeiten an der Barocktreppe der Verwaltungsstelle in Fallersleben. Jetzt geht es weiter – gerade noch rechtzeitig, bevor Jörg Hoffmann auf die Barrikaden geht. Der Hobby-Historiker aus der Hoffmannstadt ist nämlich mittlerweile richtig sauer und fragt: „Was ist nur mit den Bauverantwortlichen los?“

Die Verzögerungen, so erklärt Stadtsprecherin Elke Wichmann auf WAZ-Nachfrage, hingen mit den besonderen Anforderungen durch das historische Gebäude zusammen.

„Die Abstimmungen mit dem Denkmalschutz wurden im Sommer abgeschlossen. Nun haben die Arbeiten begonnen. Jede Stufe ist eine Einzelanfertigung“, erläutert Wichmann. Tatsächlich waren am Mittwoch Arbeiter in Fallersleben am Werk. Zuerst soll die rechte Seite der neuen Treppe gesetzt werden. Sie dient dann als Muster für die linke Seite. Im Übrigen sei es nicht so, dass in den letzten Monaten gar nichts passiert ist. Die Eingangstür beispielsweise wurde bereits im Sommer überarbeitet. Sie ist allerdings zurzeit mit einem Bauschutz versehen, damit sie während der Außenarbeiten nicht wieder beschädigt wird. Und auch die elektronische Steuerung für die Hintertür, die eigentlich nach dem Treppenbau installiert werden sollte, sei fertig. Sie sorgt für Barrierefreiheit, weil sich die Tür in Richtung Fahrstuhl jetzt automatisch öffnet.

Trotz der langen Bauzeit geht Wichmann davon aus, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Und: „Die Arbeiten sollen 2017 abgeschlossen werden.“ Falls der Frost nicht zu früh einsetzt...

Von Andrea Müller-Kudelka

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