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Bahnhofstraße: Anwohner warten auf Freigabe

LSW erneuert Leitungen in Fallersleben Bahnhofstraße: Anwohner warten auf Freigabe

Das Leitungsnetz in der Fallersleber Bahnhofstraße wird erneuert – schon seit drei Wochen ist die Straße deshalb mittig voll gesperrt. Kunden und Geschäftsleute waren bisher geduldig, fiebern jetzt aber dem bevorstehenden Ende der Straßenbauarbeiten entgegen.

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Bahnhofstraße: Noch laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren.

Quelle: Boris Baschin

Fallersleben. Seit mittlerweile drei Wochen ist jetzt die Fallersleber Bahnhofstraße zwischen Hausnummer 20 und Kampstraße voll gesperrt – hier werden Leitungen erneuert. Doch ein Ende ist abzusehen: „Spätestens Ende nächster Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein“, sagt Imke Böllhoff, Sprecherin der LSW. Das lässt auch Anwohner aufatmen.

Im Zuge der Vorbereitung für den Abriss des Altbaus in der Bahnhofstraße 20 (WAZ berichtete) hatte die LSW festgestellt, dass das Leitungsnetz saniert werden muss. Rund 60 Meter Fernwärme-Rohr sind jetzt neu. Auch die Trinkwasserleitungen wurden in Teilen erneuert. Zweimal musste die Wärme- und Wasserversorgung deshalb unterbrochen werden. „Ein Gebäude muss noch neu angeschlossen werden. Erledigt sind die vorbereitenden Arbeiten für die Stromversorgung des Neubaus“, so Böllhoff. Trotz Mehrarbeit in den Baugruben nach den heftigen Regenfällen läge man im Plan.

Durchfahrt zum Schulzen Hof

Durchfahrt zum Schulzen Hof: Trotz Mehraufwand in den Baugruben nach den Regenfällen stimmt der Zeitplan der LSW für die Anschlussarbeiten noch.

Quelle: Boris Baschin

Dass die Arbeiten größtenteils im Werksurlaub statt fanden hätten alle Nachbarn begrüßt, sagt Irene Richter vom SCM-Shop: „Was muss, das muss.“ Und Kunden wären trotzdem erschienen. „Man merkt, dass die Parkplätze rund um die Baustelle voller sind als sonst“, ergänzt Goldschmied Christian Lange. „Wenn der Kompressor lief, habe ich einfach das Fenster zu und Musik angemacht.“ Frauke Bohr (Goldspross) lobt die Kooperationsbereitschaft. „Einige Kunden, die erstmals einen Gutschein bei uns einlösen wollten, haben mich angerufen, weil Baufahrzeuge vor der Tür parkten und sie das Geschäft nicht finden konnten“, berichtet sie. Ein kurzes Gespräch habe genügt, dann parkten die Firmenfahrzeuge an anderer Stelle. Bohr hofft, dass die Absprachen genauso gut laufen, wenn der Abriss des benachbarten Gebäudes anläuft. „Staub und Lärm wird es hier ja leider noch länger geben“, sagt sie.

Von Andrea Müller-Kudelka

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