Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Bahnhof: Neuer Fahrstuhl erst 2014

Wolfsburg-Fallersleben Bahnhof: Neuer Fahrstuhl erst 2014

Fallersleben . Für alle, die seit Jahren um einen Fahrstuhl bis runter zu den Gleisen des Fallersleber Bahnhofs kämpfen, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Der Fahrstuhl soll kommen. Die schlechte: nicht vor 2014.

Voriger Artikel
Feriensport: VfB hielt Kinder auf Trab
Nächster Artikel
Netto-Markt eröffnet

Zu den Gleisen geht es weiter nur über diese Treppe: Ein Aufzug kommt nicht vor 2014, das teilte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis (kleines Foto) gestern mit.

Quelle: Foto: Hensel

Die zwei bestehenden Fahr-stühle sind nicht nur laufend defekt. Sie fahren auch nur auf die Brücke, die als Verbindung von Bahnhof und Hafenstraße über die ICE-Trasse führt. Runter zu den Gleisen müssen Reisende – auch Menschen mit Gehbehinderungen – dann über eine steile Treppe.

Nun geht das Warten auf einen Aufzug noch drei Jahre weiter. Die Kosten für den Bau stellen offenbar eine eher niedrigere Hürde dar. Was die Angelegenheit so kompliziert macht, ist die Tatsache, dass der Fallersleber Bahnhof an einer so genannten transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke liegt. „Hier gelten besondere EU-Richtlinien. Diese schreiben bei Baumaßnahmen eine Laufzeit von 36 Monaten zwischen Antrag und Spatenstich vor“, erklärte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis gestern auf Anfrage der WAZ.

Den Antrag hatte die Wolfsburger Verwaltung auf Drängen des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld im Frühjahr gestellt. Die lange Vorlaufzeit sei nötig, um Umleitungen und Sperrungen während der Bauzeit zu koordinieren. „Da gilt es, gewisse Sperrfristen einzuhalten“, so der Bahnsprecher.

api

Voriger Artikel
Nächster Artikel