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Bäume als Dorn im Auge: Ärger um neue Alleen

Wolfsburg-Ehmen Bäume als Dorn im Auge: Ärger um neue Alleen

Ehmen. Zwei neue Baum-Alleen zwischen dem Ehmer Osterfeuerplatz und der Straße Sohlsträuchen sowie am nahen Spielplatz sind Anliegern ein Dorn im Auge. Klaus Rodenbach, Sprecher der Interessengemeinschaft „Zur Erhaltung von Lebens- und Wohnqualität“, beschwerte sich daher beim Ortsrat.

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Ärger um die neuen Bäume: Bürger aus Ehmen sehen die Pflanzungen zweier Alleen am Spielplatz und am Osterfeuerplatz (o.) kritisch.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Seit Dezember setzte der Geschäftsbereich Grün auf dem Areal 14 Roteichen, sechs Wildäpfel, fünf Kirschpflaumen und 21 Mehlbeeren. Diese Pflanzung sei „völlig unangemessen“ schimpfte der Anlieger und erinnerte: „Wir haben uns im Jahr 2000 schon dagegen ausgesprochen, dass hier die ,Königsallee‘ mit Bäumen von Schützenkönigen angelegt wird. Man hat uns versprochen, dass das nicht weiter verfolgt wird.“ Ortsbürgermeister Peter Kassel (CDU) versicherte, die Schützen hätten nichts mit den neuen Bäumen zu tun und versprach: „Wir werden das mit der Verwaltung beraten.“

Die Politiker vor Ort wollen zum einen vorher über derlei Maßnahmen unterrichtet werden. Zum anderen müsse man über das Thema Grünpflege reden, so Kassel. „Dabei geht es nicht um diesen Einzelfall“, betonte er, sondern um ein stadtweites Problem: Wie regeln Bürger die Entsorgung von Laub, das auf ihr Grundstück oder die von ihnen zu reinigenden Wege fällt?

Das könnte später auch für Neubürger im geplanten Baugebiet „An der Gärtnerei“ interessant sein: Wilhelm Lieven (Grüne) regte an, dass eine Reihe seltener Bäume dort „als Denkmal für den ehemaligen Betrieb“ erhalten bleibt. Darüber und über die Verkehrsberuhigung wird die Arbeitsgesmeinschaft Baugebiet im Mai mit Investor Schmidt reden. So sprechen sich SPD und CDU gemeinsam dafür aus, die Straßenbreite im Baugebiet auf 6,5 Meter (statt 10,5 Meter) zu begrenzen.

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