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Aufwand ist größer als gedacht: Aber das Kolumbarium kommt

Wolfsburg-Fallersleben Aufwand ist größer als gedacht: Aber das Kolumbarium kommt

Ehmen. Was wird aus den Plänen zum Bau eines Kolumbariums (Urnen-Aufbewahrungsstätte) in Ehmen? Beim morgigen Neujahrsempfang in der St.-Ludgerikirche (10 Uhr) kann Pastor Hartmut Keitel Neuigkeiten verkünden.

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Große Pläne in der St.-Ludgeri-Kirche: Das Kolumbarium (Urnen-Aufbewahrungssstätte) kommt und soll möglichst zum 1. Advent eingeweiht werden.

Quelle: Photowerk (bb)

Die wichtigste: Das Bauwerk kommt und könnte sogar noch in diesem Jahr fertig werden. Die Gründungsarbeiten bereiten allerdings mehr Aufwand als ursprünglich gedacht.

Da das Fundament auf einem alten Friedhof errichtet werden muss, war zwar klar, dass man auf Gräber stoßen würde. Ausmaß und Aufwand kamen aber erst bei einem Probe-Aushub ans Tageslicht. Auf einer Fläche von 18 Quadratmetern stieß man auf vier Skelette. „Hochgerechnet wären das 150 Skelette“, so Keitel.

Die Auflagen von der Bezirksarchäologie Braunschweig sind streng. Jedes Skelett muss sorgfältig geborgen werden. Abgesehen von den Kosten wurde pro Skelett ein ganzer Arbeitstag veranschlagt, „völlig unrealistisch“, so Keitel.

Nun entschied man sich für eine verträglichere Lösung. Das Fundament wird insgesamt verstärkt und muss so weniger tief ins Erdreich eingebunden werden. Außerdem wird es um zweieinhalb Meter nach Süden verlegt. „So müssen nur noch sechs bis acht Skelette geborgen werden“, erklärt der Pastor und kündigt einen baldigen Baubeginn an. „Ziel ist es nach wie vor, das Kolumbarium am 1. Advent einzuweihen. Das ist für uns ein bedeutsames Datum.“ Schon die Kirche (1897) und das Gemeindehaus (1999) wurde am 1. Advent eingeweiht.

api

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