Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Asylheim: Kritik an Security-Personal

Wolfsburg-Fallersleben Asylheim: Kritik an Security-Personal

Fallersleben. Im Rahmen des Gerichtsprozesses zum gewaltsamen Tod eines Asylbewerbers im Februar werden erneut Diskussionen über Sicherheit im Asylbewerberheim an der Hafenstraße laut. Zurzeit laufen Bauarbeiten für eine Erweiterung; Ende September sollen zwei neuen Gebäude (100 Plätze) fertig sein.

Voriger Artikel
Altstadtfest: Sicherheit und 100 Prozent Spaß
Nächster Artikel
Hafenstraße: Heimleiter hat Asylunterkunft wieder verlassen

Bauarbeiten liegen im Zeitplan: An der Hafenstraße entstehen zwei neue Häuser für Asylbewerber.

Quelle: Roland Hermstein

Polizeibeamte hatten während des Prozesses die offenbar mangelnden Kontrollen in Fallersleben kritisiert (WAZ berichtete). Vor Ort heißt es: Es komme darauf an, welche Wachmannschaft Dienst hat. Einige Security-Mitarbeiter befolgten strikt die Anweisung, Unbekannte nach 22 Uhr zu kontrollieren, andere öffneten nicht einmal ihre Tür, wenn Flüchtlinge bei Streit im Haus um Hilfe bitten.

Jens aus dem Bruch, Polizeichef in Fallersleben, bestätigt, dass auch seine Einsatzkräfte ganz unterschiedliche Erfahrungen mit der Security gemacht hätten. Beziehungstaten wie die Tötung des Kameruners könne man im übrigen so auch nicht verhindern.

Eine weitere Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen würde zumindest die Flüchtlingshilfe nicht befürworten. „Es sollte kein Ghetto sein“, sagt Günter Schütte. Gezielte Kontrollen bei mutmaßlichen Straftätern unter den Bewohnern wären dagegen durchaus begrüßenswert. Durch den allgemein bekannten Drogenhandel fühlten sich unbescholtene Flüchtlinge selbst oft bedroht. Schütte sieht im Neubau eine Chance, denn der Zustand der alten Häuser schrecke normale Gäste ab. Ins neue Haus würden sich vielleicht mehr Besucher trauen, die keine Drogen kaufen wollen...

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fallersleben
Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

VW-Promi-Fahrsicherheitstraining

Was halten Sie von einem Handy-Warnsystem für Bürger?

Hier ist tierisch was los! Die WAZ hat eine neue Serie gestartet: „Mein Haustier“. Wer seinen Liebling gern in der Zeitung vorstellen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. mehr

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr