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Asylheim: Keine höhere Sicherheit

Wolfsburg-Fallersleben Asylheim: Keine höhere Sicherheit

Nach der Bluttat im Asylbewerberheim in Fallersleben ermittelt die 20-köpfige Mordkommission der Polizei weiter auf Hochtouren, neue Erkenntnisse gibt es aber bislang nicht. Derweil sieht die Stadt als Betreiber der Unterkunft keine Möglichkeiten, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen.

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Asylheim Hafenstraße: Hier starb der Mann aus Kamerun. Die Polizei wertet weiter Spuren aus.

Quelle: Archiv

Am Freitag vergangener Woche wurde ein Asylbewerber (33) aus Kamerun in dem Heim in der Hafenstraße erstochen. Nicht die erste Bluttat dort - 2014 war ein Nigerianer (31) erschossen worden. Danach seien die Sicherheitsvorkehrungen bereits erhöht worden, sagt Stadt-Sprecherin Elke Wichmann: „Die Einrichtung wurde komplett umzäunt. Eine Heimbetreuung bzw. ein Sicherheitsdienst ist 24 Stunden vor Ort, im Eingangsbereich des Grundstücks wurde eine Kamera installiert.“ Absolute Sicherheit aber könne es nicht geben: „So ist es überaus bedauerlich, dass Straftaten nie ganz auszuschließen und zu verhindern sind.“

Nach dem Tod des Kameruners waren zwei Asylbewerber aus Ghana und Zimbabwe als Verdächtige festgenommen worden, wurden aber wieder auf freien Fuß gesetzt - bisher fehlen Beweise. Weil viele Flüchtlinge verunsichert sind, hätten Heimbetreuung und eine externe Fachkraft den Bewohnern Gespräche angeboten, sagt die Stadt. Lediglich eine Familie habe den Wunsch geäußert, von dort weg zu ziehen - das werde zurzeit geprüft.

fra

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Wolfsburg-Fallersleben
Hier wohnte das Opfer: Asylbewerber Alain zeigt das versiegelte Zimmer des erstochenen Kameruners.

Von Normalität kann keine Rede sein. Zum zweiten Mal innerhalb von eineinhalb Jahren gab es eine Bluttat mit einem Toten im Asylbewerberheim in der Hafenstraße in Fallersleben. Viele Bewohner hätten Angst, sagt Alain (27) aus Burundi: „Was passiert als nächstes?“

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