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Asylbewerber müssen umziehen

Wolfsburg-Fallersleben Asylbewerber müssen umziehen

Fallersleben. 130 Menschen wohnen zurzeit in der Flüchtlingsunterkunft der Fallersleber Hafenstraße. Voraussichtlich im September werden alle, die dann noch dort leben, in einen Neubau in Containerbauweise umziehen - und die alten Gebäude werden entweder saniert oder abgerissen.

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Sanierung oder Abriss: Schon 2013 protestierten Asylbewerber wegen des baulichen Zustands der Häuser in der Hafenstraße.

Quelle: Foto (Archiv): Manfred Hensel

Ursprünglich waren die neuen dreigeschossigen Gebäude als Erweiterung der Einrichtung geplant, weil angesichts des Flüchtlingszustroms der Platz knapp wurde. Seit März aber nimmt der Zustrom deutlich ab. Das gibt nicht nur Zeit zum Luftholen, sondern auch dafür, alte Vorhaben aufzugreifen: So hatten schon Ende 2013 Asylbewerber aus der Hafenstraße wegen der Mängel speziell im Bereich der sanitären Anlagen für eine Schließung des Heims in Fallersleben demonstriert.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs versprach damals, man werde Möglichkeiten für eine Sanierung prüfen - doch schon zwei Monate später reichte der Platz für die ankommenden Flüchtlinge nicht mehr aus und stattdessen wurden Neubauten geplant. Auch jetzt weiß niemand, wie sich die Flüchtlingszahlen im Laufe des Jahres entwickeln. Alle Pläne schmiedet die Stadt unter Vorbehalt.

„Wie es in Fallersleben nach der Prüfung der Gebäude weitergeht, ist noch nicht absehbar“, betont Stadtsprecherin Elke Wichmann. Zurzeit leben in ganz Wolfsburg 1606 Menschen mit dem Status als Asylbewerber oder Geduldete. 598 Menschen (65 Prozent männlich, 35 Prozent weiblich) kamen im ersten Quartal 2016 - hauptsächlich aus Syrien (38,46 Prozent), Afghanistan (26,25 Prozent) und dem Irak (16,05 Prozent) sowie aus dem Iran, Pakistan, Libanon, Marokko, Algerien und Eritrea. Ende 2015 gehörten auch der Sudan sowie Somalia und der Westbalkan zu den Herkunftsregionen.

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