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„An der Gärtnerei“: Alte Geschäftsgebäude bleiben erhalten

Erschließung läuft nach Plan „An der Gärtnerei“: Alte Geschäftsgebäude bleiben erhalten

Raupen und Bagger sind aufgefahren, schieben Tonnen von Mutterboden zusammen: Auf dem Gelände des neuen Baugebietes „An der Gärtnerei“ in Ehmen sind die Erd- und Erschließungsarbeiten angelaufen.

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Neue Baugebiet „An der Gärtnerei“: Die alten Geschäftsgebäude bleiben erhalten

Quelle: Burkhard Heuer

Ehmen. „Alle Vorplanungen sind abgeschlossen, sämtliche Probleme ausgeräumt und die Abstimmung mit Politik und Verwaltung gelaufen“, so sagt Investor Thorsten Schmidt. „Jetzt können die Arbeiten zügig vonstatten gehen“.

Bis Jahresende, so hofft der Unternehmer, sollte die Erschließung vollendet sein, bereits ab Oktober, so plant er, könne mit der Vermarktung der geplanten Eigentumswohnungen sowie Einfamilien- und Doppelhäuser begonnen werden. Mit Beginn des nächsten Jahres sollten dann bei entsprechender Witterung bereits die Hochbauarbeiten anlaufen.

Das Bauschild steht

Das Bauschild steht: Das neue Baugebiet „An der Gärtnerei“ in Ehmen nimmt Form an.

Quelle: Burhard Heuer

In Ehmen werden die Arbeiten „An der Gärtnerei“ mit gemischten Gefühlen beobachtet. Die Bevölkerungszahl wird wachsen, neue Familien werden hier ihr Domizil finden. Allerdings geht auch ein Stück Firmengeschichte unweigerlich zu Ende. Über Jahrzehnte gehörten Beete und Bäume des Garten- und Landschaftsbaubetriebes „Baltin-Stauden“ zum attraktiven Bild des Ortsteils. Pflanzenbörsen und Floristik gehörten dazu, der Name hatte guten Klang. Tröstlich ist deshalb, dass Geschäfts- und Nebengebäude erhalten bleiben, das neue Wohnbaugebiet sich praktisch wie ein Gürtel um das Baltin-Anwesen schwingt. „Es wäre unverantwortlich gewesen, dieses Objekt, das erst vor rund 20 Jahren entstanden ist, dem Erdboden gleichzumachen“, unterstreicht Ex-Firmenchef Christian Baltin. Er geht davon aus, dass hier wieder interessantes Gewerbe einzieht. Entsprechende Gespräche mit Interessenten seien angelaufen.

Für die Kommunalpolitik war vor allem die verkehrliche Erschließung des neuen Wohngebietes ein Diskussionspunkt. „Wir haben uns schließlich zu einer Kreuzung in Höhe Zum Malerhoop durchgerungen“, erklärte Ortsbürgermeister Peter Kassel. Eine Ampel sollte hier den permanent zunehmenden Straßenverkehr regeln.

Von Burkhard Heuer

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