Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Alter Uhrenturm soll nach Abriss erhalten bleiben

Neindorf Alter Uhrenturm soll nach Abriss erhalten bleiben

Die alte Kita in Neindorf soll abgerissen werden, sobald die neue fertig ist. Ein markantes Türmchen mit einer alten Uhr aber will der Ortsrat erhalten.

Voriger Artikel
Bürgerinformation zur Ehmer Mauer geplant
Nächster Artikel
Stadt saniert Forstweg: Einschränkungen für Verkehr

Ein Stück Neindorfer Geschichte: Der Ortsrat fordert, dass der Uhrenturm der Kita nach dem Abriss erhalten bleibt.

Quelle: Burkhard Heuer

Almke/Neindorf. Dieses Bild ist Generationen von Neindorfern seit Kindertagen in Erinnerung: Das markante Türmchen mit der alten Uhr auf dem Dach der Kindertagesstätte. Das Gebäude soll abgerissen werden, sobald die neue Kita vollendet ist. Uhr und Türmchen allerdings möchte der Ortsrat Almke/Neindorf für die Nachwelt bewahren. Dies beschloss man einstimmig in der Sitzung am Mittwoch in Almke.

„Hier war unsere erste Volksschule“, so begründete Ortsbürgermeister Hans-Ulrich Achilles (SPD) den Antrag, es sei ein Stück Neindorfer Geschichte und sollte erhalten bleiben. In der Prioritätenliste zum Haushalt möchte der Ortsrat für den Erhalt 15.000 Euro verankert wissen.

Ein zweiter Antrag wurde ebenfalls einstimmig aufgenommen: Für Neindorf sollten 2018 die Planungen für den Bau einer neuen Turnhalle aufgenommen werden.

Die neue Straßenreinigungsverordnung stellte Michael Sothmann, Leiter der Bürgerdienste, dem Ortsrat vor. Er überzeugte das Gremium, dass man mit der neuen Gebührenverteilung Landesgesetzgebung umsetze. Anlieger an Hauptverkehrsstraßen und Straßen, die vom öffentlichen Personennahverkehr befahren werden, werden für die Straßenreinigung im Sommer und geräumte bzw. gestreute Straßen im Winter zur Kasse gebeten. In der Vergangenheit waren sie zu 50 Prozent an den Kosten beteiligt, ab Januar 2018 werden es 75 Prozent sein. „Eine bittere Pille“, meinte Ortsbürgermeister Achilles. „Ich weiß derzeit noch nicht, wie wir das den betroffenen Einwohnern plausibel machen können.“ Und ein weiterer Punkt sorgte für Unmut: Der Zustand des Spielplatzes Neindorf, der immer mehr eingeengt wird. Hetharini Kirishnarajah (SPD) beantragte eine Neugestaltung. Ortsbürgermeister Achilles: „Mindestens ein Viertel des Spielplatzes wurde bereits der Nachbarbebauung geopfert. Ich bin richtig sauer auf die Verwaltung.“

Von Burkhard Heuer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fallersleben

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr