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Alte Gärtnerei Ehmen: Andrang bei Info-Abend

Wolfsburg-Ehmen Alte Gärtnerei Ehmen: Andrang bei Info-Abend

Ehmen. Andrang in Ehmen: Beim Info-Abend über das Neubaugebiet „Alte Gärtnerei“ zwischen Kerksiek und Mörser Straße platzte die Mensa der Grundschule aus allen Nähten, einige mussten von draußen am Fenster zuhören. Wie zu erwarten gab es viel Kritik an der geplanten Zufahrt von der Mörser Straße aus (WAZ berichtete).

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Riesen-Interesse: Beim Info-Abend zum Baugebiet „Alte Gärtnerei“ reichte der Platz in der Schulmensa nicht aus.

Quelle: Matthias Leitzke / Gero Gerewitz

Zum Teil kam Protest von Anwohnern („Dann ist da Halteverbot und ich darf nicht mehr vor meinem Haus parken“), besonders vehement vor allem von Eltern der Kita und Schule. Klaus Seiffert (Verkehrswacht) warnte, die Schulwegsicherung müsse dann ganz neu bewertet werden. Allerdings hatte ein Gast auch Bedenken gegen die Zufahrts-Alternative am Bockhorst: Diese Straße werden von Kindern per Fahrrad genutzt und sei viel zu eng.

Kai-Uwe Hirschheide (Stadtplanung) bemerkte: „Die Mörser Straße ist nun einmal die Durchgangsstraße.“ Man werde die Bedenken aber notieren. „Wir stehen am Anfang der Planung.“

Deshalb gab es auch noch keine konkreten Maße für die Grundstücke („eher klein“) sowie für zehn Mehrfamilien- und rund 40 Einfamilien-, Doppel- oder Kettenhäuser. Die meisten Interessenten wollten allerdings ein allein stehendes Haus. Einige reagierten ernüchtert, weil sie auch dabei auf Entwürfe in Absprache mit dem Investor zurückgreifen müssen. Andere seufzten, als sie erfuhren, dass der Hochbau wohl frühestens 2017 startet - oder noch später.

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Neues Baugebiet - Kassel: Erst Straße bauen

Ehmen. Ortsbürgermeister Peter Kassel schlägt vor, die Realisierung des Baugebietes „An der Gärtnerei“ in Ehmen so lange zurück zu stellen, bis die Spange nördlich des Kerksieks (Nordtangente) gebaut ist.

„Die nördliche Verbindung von der Fallersleber Straße hinüber zur Salzwedeler Straße war eine Grundvoraussetzung, ohne die die Politik schon das Baugebiet Kerksiek nicht mitgetragen hätte. Schon damals war der Gedanke, die hohe Belastung auf Mörser Straße und Deumelandstraße nicht weiter zu erhöhen“, so Kassel.

„Leider ist die Verwaltung zur Zeit nicht in der Lage, einen Zeitpunkt zu nennen, wann die Verkehrslösung endlich kommt“, sagt der Ehmer. Er betont: „Ich bin nicht gegen das neue Baugebiet. Ich werde dem Ortsrat, dem Rat und der Bauverwaltung aber empfehlen, das Baugebiet nicht zu beginnen, bevor die Straßen, die zum Kerksiek geplant sind, auch ausgebaut sind. Die Besiedlung ist da, aber die Straße nicht – das geht nicht.“

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