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Almke ist jetzt komplett dicht: Autofahrer suchen Schleichwege

Umleitung wegen Bauarbeiten Almke ist jetzt komplett dicht: Autofahrer suchen Schleichwege

Jetzt wurde die Großbaustelle in Almke eingerichtet, die Ortsdurchfahrt ist gesperrt. Mindestens vier Wochen wird auf den Umleitungsstrecken noch mehr Verkehr herrschen.

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Komplett dicht: Almke ist voll gesperrt, die Zufahrt nur noch für Anlieger erlaubt.

Quelle: Gero Gerewitz

Almke. Jetzt ist Almke dicht. Wegen einer anstehenden Baumaßnahme ließ die Stadt die Ortsdurchfahrt komplett sperren. Zumindest am ersten Tag blieb das befürchtete ganz große Verkehrschaos aus. Allerdings suchten sich trotz Verbotsschildern immer wieder auswärtige Autofahrer Schleichwege durch den Ort.

Morgens lief der Verkehr noch ganz normal, erst gegen Mittag wurde die Baustelle eingerichtet. Aus Richtung Norden ist die L 290 bereits ab dem Ortsausgang von Hehlingen gesperrt, aus Richtung Süden ab dem Abzweig nach Neindorf; nur Anlieger dürfen durchfahren. Eigentlich. Tatsächlich suchten sich Auto– und Lastwagenfahrer selbst aus dem Ausland Schleichwege durch den Ort, beispielsweise in Richtung Freibad. Die Polizei kennt das Spiel. „Plötzlich ist jeder Anlieger“, weiß Sprecher Sven-Marco Claus. Man sei sich aber sicher, dass sich die neue Verkehrsführung nach ein, zwei Eingewöhnungstagen einspielen werde.

Die Offizielle Umleitung führt entweder über Volksmarsdorf oder durch den ohnehin stark belasteten Hasenwinkel mit Heiligendorf und Hattorf. „Natürlich herrschte dort mehr Verkehr, es gab aber kein Chaos“, sagte Claus am späten Nachmittag.

Gearbeitet wird in Almke an den Bushaltestellen (behindertengerechter Umbau), zudem wird eine Querungshilfe über die Elmstraße ab- und eine Ampelanlage aufgebaut. Parallel läuft der Radwegbau zwischen Almke und Hehlingen weiter. An der Vollsperrung hatte es im Vorfeld Kritik gegeben; die SPD hatte sogar gefordert, die Sperrung dürfe maximal eine oder zwei Wochen dauern. So schnell aber werde es nicht gehen, sagt die Stadt: Man suche zwar nach weiteren Optimierungen, in weniger als vier bis fünf Wochen sei das Projekt aber keinesfalls zu bewältigen.

Von Ulrich Franke

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