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Fallersleben Abschied von Pastorin Ute Ravens-Hermann
Wolfsburg Fallersleben Abschied von Pastorin Ute Ravens-Hermann
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23:59 04.12.2017
Abschied im Advents-Gottesdienst: Unter den Farben des Regenbogens gab es Segenswünsche für Pastorin Ute Ravens-Hermann.  Quelle: Gero Gerewitz
Fallersleben

 Segenslieder und warme Worte gab es am Sonntag im Gottesdienst und im Gemeindehaus an der Michaeliskirche: Es war der offizielle Abschied für Pastorin Ute Ravens-Hermann, die als Militärseelsorgerin nach Nienburg geht (WAZ berichtete). „Ein schmerzlicher Verlust“, sagte Peter Bauer, Vorsitzender des Kirchenvorstands.

Abschiedsgottesdienst in der Michaeliskirche: Die evangelische Kita und der Regenbogenchor aus Fallersleben gestalteten die Familienandacht, in der Pfarrerin Ute Ravens-Hermann am Sonntag offiziell verabschiedet wurde. Sie verlässt die Hoffmannstadt in Richtung Nienburg, wird Militärseelsorgerin. Dank und Segenswünsche begleiten sie.

Und es wird noch einen Abschied geben: Pastorin Martyna Pieczka, die für Mörse zuständig ist und im Pfarrhaus am Schlossplatz wohnt, wird mit Ende ihrer Probezeit im Januar gehen, da sie eine Stelle in einer städtischer geprägten Gemeinde mit besserem öffentlichen Nahverkehrsnetz gefunden hat. „Wir stehen zur Zeit vor einem Trümmerhaufen“, sagte Bauer in seiner Abschiedsrede am Sonntag, dankte aber Pastorin Ravens-Hermann ausdrücklich: „Du hast Dich toll für die Gemeinde eingesetzt!“

Die Kinder der Michaelis-Kita hatten gemeinsam mit dem Regebogenchor den Familiengottesdienst gestaltet, sie zeigten einVelstove weihnachtlich Krippenspiel. Die Entpflichtung der Pfarrerin nahm Pastor Hartmut Keitel aus Ehmen vor – er selbst geht im August 2018 in den Ruhestand. Im Gemeindehaus lobten Gabriele Bösche vom Kirchenkreisvorstand und der katholische Pfarrer Oliver Lellek die Zusammenarbeit mit dem Pastorenpaar, zudem sprachen Wolfgang Krause und Bodo Fleckstein. „Es beruhigt mich, dass wir eine Vertretungslösung gefunden haben“, sagt Pastor Holger Hermann, der die Gemeinde 2018 verlassen wird. Bei Gottesdiensten in Sandkamp und Mörse werden die pensionierten Kollegen Andreas Salefsky und Martin Berndt – ehemals Superintendent in Wittingen – einspringen. Und fürs Gemeindebüro sind mehr Mitarbeiterstunden beantragt.

Von Andrea Müller-Kudelka

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