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Absage der Stadt: Neindorf muss Sportanlage weiter allein betreiben

Wolfsburg-Neindorf Absage der Stadt: Neindorf muss Sportanlage weiter allein betreiben

Neindorf. Frust beim TSV Neindorf. Für die Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlagen kann der Verein nicht mit der erhofften Unterstützung der Stadt rechnen. Dem Wunsch, zumindest Teile der Anlage in städtische Hand zu übergeben, erteilte die Sportverwaltung eine Absage. Auch der Zuschuss für die Reparatur des undichten Dachs fällt kleiner aus als erwartet.

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Sportheim in Neindorf: Der städtische Zuschuss für das neue Dach fällt kleiner aus als vom TSV erhofft.

Quelle: Photowerk (bas)

Als einer der wenigen Wolfsburger Vereine betreibt der TSV seine Anlage komplett in Eigenregie. Trotz Zuschüssen ist er damit zunehmend überfordert und hoffte daher auf Hilfe der Stadt (WAZ berichtete). Über ein Jahr lang war Vorsitzender. Im Raum stand, Teile der Anlage an die Stadt abzutreten. Dezernent Thomas Muth hatte allerdings wiederholt erklärt, dass man keinen Präzedenzfall schaffen dürfe.

Die endgültige Absage kam nun per Schreiben an den Verein. Momentan sei es nicht möglich, die Anlage in städtische Hand zu bringen. Böning frustriert: „Der TSV Neindorf ist enttäuscht von der Verwaltung, aber auch von der Politik. Wir fühlen uns im Regen stehen gelassen.“

Das undichte Dach wird in diesem Monat neu gedeckt. Kosten: 25.000 Euro. Von der Stadt gibt es zwar einen Zuschuss, die vollen 50 Prozent aber nur für die Flächen, die unmittelbar für Sport genutzt werden. „Unser Klubheim wird dagegen nur mit 20 Prozent bezuschusst, nur weil dort eine Theke drin steht“, hadert Böning. Statt 12.500 Euro fließen so nur rund 9000 Euro.

Die Stadt verweist auf WAZ-Nachfrage auf die „höchstmögliche“ Bezuschussung. Zudem soll es nicht bei den üblichen Zuschüssen blieben. „Vielmehr wird daneben der TSV Neindorf im höchstmöglichen Maß für die Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen gefördert. Eine höhere Förderung ist im gegebenen Rahmen nicht mehr zu erreichen“, so Stadtsprecher Ralf Schmidt.

api

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