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A-39-Anbindung? Vorschlag sorgt für Wirbel im Kerksiek

Wolfsburg-Fallersleben A-39-Anbindung? Vorschlag sorgt für Wirbel im Kerksiek

Mörse/Ehmen. Die Interessensgemeinschaft Kerksiek macht weiter mobil. Neben der Forderung, alle Ring- und Nebenstraßen des Neubaugebietes in Spielstraßen umzuwandeln (WAZ berichtete), soll dem Ortsrat in der kommenden Sitzung ein zweiter Antrag samt Unterschriften überreicht werden.

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Kerksiek: Die Idee, die Straße Am Kerkskiek (Nordtangente) an die A 39 anzubinden, sorgt im Neubaugebiet für Protest.

Quelle: Foto: Hans Bertram

Thema ist die Straße „Am Kerksiek“ (Nordtangente). Gedankenspiele aus der Politik, die Straße an die A 39 anzubinden, lehnen die Anwohner ab.

Hintergrund: Beim Beschluss der Nordtangente hatte sich in der PUG Fallersleben-Sülfeld Widerstand gebildet. Sie befürchtet, dass der Verkehr vom Kerksiek durch Fallersleben über Herzogin-Clara-Straße und Dresdener Straße rollt. Die SPD hatte den Gedanken später aufgenommen und eine Anbindung an die A 39 über eine Zubringerstraße ins Spiel gebracht. So würde der Verkehr schon vor Fallersleben abfließen.

Das bringt nun wiederum den Kerksiek auf die Barrikaden. „Die Straße Am Kerksiek war von Anfang an als Entlastungsstrecke für Ehmen und Mörse geplant, nicht als Entlastungsstrecke für Fallersleben“, sagt Detlef Scholl von der Interessengemeinschaft Kerksiek. Den Anwohnern graut davor, dass eine Autobahnanbindung die Straße zur attraktiven Durchfahrt für den Verkehr aus Richtung Südwesten (Wettmershagen, Klein Brunsrode) macht.

Ob die Verwaltung eine Autobahn-Anbindung tatsächlich prüft, ist unklar. Laut Interessengemeinschaft wurde dies auf Anfrage im Rathaus aber zumindest nicht dementiert.

api

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