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900 Kilometer im Kajak: Duo paddelt für die Umwelt

Wolfsburg-Sülfeld 900 Kilometer im Kajak: Duo paddelt für die Umwelt

Sülfeld. Alte Becher, Papier oder andere Abfälle gehören nicht ans Ufer oder ins Gewässer - Spaziergänger oder Kanusportler haben sie gefälligst mitzunehmen und später vernünftig zu entsorgen. Das ist die Botschaft von Marc Schoepke (39) und Dunja Trunzer (33) auf ihrer 900 Kilometer langen Müll-Unrat-Sammelsack-Tour. Im Kajak erreichten sie gestern Sülfeld, morgen geht es weiter auf dem Allerkanal Richtung Gifhorn.

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Paddeln für den Umweltschutz: Auf ihrer 900 Kilometer langen Müll-Unrat-Sammelsack-Tour durchquerten Dunja Trunzer und Marc Schoepke gestern auch Fallersleben und Sülfeld.

Quelle: Photowerk (bas)

Währen der Mammut-Tour, die quer durch Deutschland führt, wollen die Umweltschützer bei Kanuvereinen und Bootsverleihern das Müllproblem ansprechen. Vor drei Wochen ist das Paar, das im Allgäu lebt, in Thüringen an der Bleilochtalsperre gestartet. 30 bis 40 Kilometer am Tag, für die sie sieben bis acht Stunden benötigen, sitzen Schoepke und Trunzer im Kajak. Sie paddeln durch Gewässer - und was sie dort sehen, gefällt ihnen manchmal nicht. Von der Saale sind sie richtig schockiert. „Die ist total verdreckt“, erzählt Schoepke. Der Flussboden sei übersät mit Autoreifen. Auch Trunzer war schockiert. Sie war kürzlich in Indien und schon dort von dem vielen Müll entsetzt. Die Saale sehe aber noch viel schlimmer aus.

Auf dem Mittellandkanal kamen sie an der vergangene Wochen gesunkenen „Rothensee“ (Text unten) vorbei. „Auf zehn Kilometern roch es nach Diesel“, sagt Schoepke. Er befürchtet, dass sich das Unglück negativ auf die Umwelt auswirkt.

Drei Tage legte das Paar jetzt Pause beim Wolfsburger Motorbootclub ein. „Nach drei Wochen konnten wir mal unsere Wäsche waschen“, meinte Schoepke schmunzelnd. Ziel der Kajak-Tour ist Worpswede, Schoepkes alte Heimat. „In zwei Wochen werden wir dort sein“, so der 39-Jährige.

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