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300.000 Euro fließen ins Schwefelbad

Marode Technik in Fallersleben 300.000 Euro fließen ins Schwefelbad

Das Schwefelbad in Fallersleben kommt in die Jahre. Bemerkbar macht sich das vor allem im Keller, dort liegt einiges im Argen. Der Schwefelbadausschuss stimmte am Donnerstagabend für ein 300.000 Euro schweres Sanierungspaket. Weitere Investitionen sind auch im Besucherbereich geplant.

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In die Jahre gekommen: Im Fallersleber Schwefelbad sind einige Investitionen notwendig.

Quelle: Archiv

Fallersleben. Die Liste, die ein Mitarbeiter des Klinikums, das das Schwefelbad betreibt, vorlas, klang beinahe bedrohlich. Das Schwefelwasser verursache eine Atmosphäre, unter der die Geräte im Keller ganz erheblich litten. Da seien Rohre oben so sehr verrostet, dass sie eher länglichen Schalen glichen. Der Brandschutz müsse modernisiert und Blitzschutz überhaupt erst eingerichtet werden - das habe ein Blitzschlag kürzlich vor Augen geführt. Außerdem solle die Warmwasseraufbereitungsanlage modernisiert und ein Notrufsystem (zum Beispiel bei Vorfällen in der Sauna) eingerichtet werden.

„Warum wurde da nicht schon vorher etwas gemacht?“, staunte Antina Schulze (SPD). Antwort: Das Klinikum habe bei der Übernahme 2012 auch einen Sanierungsstau übernommen - der werde jetzt nach und nach abgebaut.

Von einigen Maßnahmen sollen Besucher auch ganz direkt profitieren. So verriet die kommissarische Leiterin Maren Körber, dass der Parkplatz noch im Juni zusätzliche Beleuchtung erhalten und die Sauna im Außenbereich einen neuen Pavillon bekommen solle. Beides solle noch im Juni passieren.

Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist (PUG) erinnerte an bereits erfolgte Maßnahmen im Saunabereich. Sie warb um viele Besucher: „Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, ist in der Sauna wirklich alles getan, was man dort tun kann.“

Die Jahresbilanz für das Jahr 2016 wies mit 2016.000 Euro zwar einmal mehr ein Defizit auf. Es war aber 90.000 Euro geringer als im Vorjahr. Schade: Das recht neue Café wurde wegen zu geringer Nachfrage wieder geschlossen.

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