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Fallersleben 2017 gab es 545 Unfälle und dabei drei Tote
Wolfsburg Fallersleben 2017 gab es 545 Unfälle und dabei drei Tote
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17:48 27.03.2018
Zusammenstoß mit LKW: Ein 68-Jähriger starb bei diesem Unfall im Dezember auf der K114. Quelle: Britta Schulze
Fallersleben

Die Zahl der Unfälle ist im Vergleich zu 2017 insgesamt von 443 auf 545 gestiegen. Es gab drei Tote. Und die Zahl der Schwerverletzten stieg von vier auf zwölf.

Die Kriminalhauptkommissarin selbst ist erst seit September 2017 Chefin in Fallersleben, musste aber mit ihrem Team schon die dramatischste Unfallserie überstehen, die es seit langem gab. Kein Wunder, wenn sie jetzt sagt: „Die K114 macht mir Sorgen!“ Allein zehn Unfälle gab es dort. Drei Menschen verloren dabei auf der sogenannten Tangente in Richtung Gifhorn im Dezember ihr Leben (19,32 und 68 Jahre alt). Ein Unfall passierte beim Überholen, ein zweiter bei stark überhöhter Geschwindigkeit, ein dritter an der ausgefallenen Ampel an der Kreuzung Weyhäuser Weg. Die Analyse zeigte schon kurz danach: Weitere bauliche Maßnahmen oder ein noch stärkeres Tempolimit sind nicht nötig – die Fahrer müssten sich nur an die geltenden Regeln halten. „Es wird zu schnell gefahren“, hat auch Reinecke-Buß registriert. Sie würde gern prüfen lassen, ob und wo man einen stationären Blitzer aufstellen könnte.

Zwölf Schwerverletzte

Auch drei Schwerverletzte gab es im Bereich K114/Weyhäuser Weg, weitere in der Hafenstraße (vier), auf der Landesstraße 321/K73 zwischen Sülfeld und Wettmershagen (zwei) sowie an der Wolfsburger Landstraße (zwei) und der Westrampe.

Sechs Kinder (bis 14 Jahre) waren insgesamt an folgenreichen Unfällen als Mitfahrer beteiligt, wurden aber zum Glück nur leicht verletzt.

Unfallursachen

Die häufigsten Unfallursachen: Missachtung der Vorfahrt (20 Fälle), Abbiegefehler (20) und Tempoüberschreitung (10). „Abbiegefehler sind gerade für Radfahrer brandgefährlich“, mahnt die Polizeichefin. 13 wurden verletzt.

Verstärkte Kontrollen der Polizei könnten an Unfall-Häufungsstellen im Bereich Fallersleben kaum etwas ändern, bedauert Polizeichefin Insa Reinecke-Buß. „Oft geht es nicht um Tempo oder Alkohol, sondern einfach um Unachtsamkeit“, erklärt sie.

Weitere Schwerpunkte

Viele Unfälle passierten 2017 an den Autobahnauffahrten bei Flechtorf (elf) und der Einmündung Brandgehäge im Heinenkamp (neun). Jeweils acht weist die Statistik für Wolfsburger Landstraße und Hafenstraße aus sowie an der L294 (Mörse-Hattorf). Dort aber nicht mehr an der A39-Zufahrt. „Durch den Bau der Ampel gibt es eine große Erleichterung“, so Reinecke-Buß. Jetzt kracht es an der Zufahrt zum Waldparkplatz.

Alkohol am Steuer

Bei fünf Unfällen spielte Alkohol eine Rolle. In zwölf Fällen wurden alkoholisierte Fahrer bei Kontrollen erwischt. „Uns stört, dass viele meinen, sie könnten nach einer durchfeierten Nacht morgens mit dem Auto Brötchen holen“, so die Kommissarin. Weitere Drogen hätten 2017 im Straßenverkehr aber kaum eine Rolle gespielt.

Zeugen halfen

Sehr oft nahmen Beamte Sachschäden auf Parkplätzen, häufig bei Leasing-Fahrzeugen, auf: 100 Fälle mehr als 2016 gab’s. Erfreulich: Die Zahl der Unfallfluchten ist von 154 auf 148 gesunken – und 48 Fälle (33 Prozent) konnten aufgeklärt werden. „Ein gute Quote“, sagt Reinecke-Buß. Sie dankt den Bürgern für ihre Hilfe.

Von Andrea Müller-Kudelka

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