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20 Jahre voller Einsatz fürs DRK: Klaus-Dieter Koch gibt Vorsitz ab

Ortsverband Heiligendorf-Hattorf 20 Jahre voller Einsatz fürs DRK: Klaus-Dieter Koch gibt Vorsitz ab

Nach 20 Jahren hört Klaus-Dieter Koch auf. Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Heiligendorf-Hattorf gibt auf der Jahreshauptversammlung am 17. März sein Amt ab.

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Großes Engagement für das DRK: Klaus-Dieter Koch gibt den Vorsitz des Ortsvereins Hattorf-Heiligendorf nach 20 Jahren ab. Viele Projekte wie die Motto-Blutspenden hat er maßgeblich begleitet.

Quelle: Britta Schulze

Heiligendorf. „Die Zeit ist einfach gekommen“, erklärt der 73-Jährige seine Entscheidung. Es gibt aber zwei gute Nachrichten: Die Nachfolge sei geregelt und Koch bleibt dem Ortsverein erhalten. „Ich helfe weiterhin bei Blutspenden und anderen Aktionen“, verspricht er. Als Helfer kam er auch zum DRK: Koch unterstützte seine Ehefrau Rosemarie bei deren Aufgaben als Arbeitskreis-Leiterin. Waren Pflegebetten mit dem Auto zu transportieren - Koch war zur Stelle. 1994 trat er in der Ortsverein ein, drei Jahre später übernahm er den Vorsitz vom Vereinsgründer Leo Schulte-Eickhoff.

Ein wichtiges Projekt in dieser Zeit: Der Aus- und Umbau des alten Feuerwehrhauses in Heiligendorf zum Hilfspflegemittel-Depot. Rollstühle, Toilettenstühle und ähnliches sind dort gelagert, die sich Pflegebedürftige ausleihen können. „Das Material für die Baumaßnahmen haben wir gesponsert bekommen, vieles haben wir in Eigenleistung selbst gemacht“, erzählt Schatzmeister Dieter Kalm.

364 Mitglieder hat der DRK-Ortsverein Heiligendorf-Hattorf zurzeit, 250 waren es bei Kochs Amtsantritt. 52 ehrenamtliche Helfer packen kräftig mit an. Sei es bei den fünf Blutspenden, die jedes Jahr in beiden Orten stattfinden, aber auch bei anderen Aktionen. Highlights in der Vereinsgeschichte waren das 25-jährige Jubiläum und die 850-Jahr-Feier von Heiligendorf, bei dem das DRK 850 Luftballons in die Luft steigen ließ.

Die wohl größte Herausforderung war vor zwei Jahren die Verpflegung von Flüchtlingen. „Ursprünglich sollten wir die Helfer in der Unterkunft Dieselstraße verpflegen“, erinnert sich Koch. Doch dann versorgte er mit seinem Team auch die Flüchtlinge selbst. Eine große Herausforderung, es wurde in drei Schichten gearbeitet - „wir waren richtig gefordert“, sagt Koch. Aber die Helfer bekamen von den Flüchtlingen ganz viel zurück. „Wenn wir noch einmal so etwas machen müssten, wir wären dabei“, sagt er.

Seit vier Jahren stehen die Blutspenden unter einem bestimmten Motto. „Summerfeeling“ oder „Halloween“ waren Themen. Beim ersten Mal wurde ein roter Teppich für Spender ausgerollt, Rosemarie Koch machte Fotos von jedem, die dann jeder als Geschenk bekamen. „Das kam richtig gut an“, erinnern sich die Kochs.

syt

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