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100 Besucher in neuer Flüchtlingsunterkunft

Wolfsburg-Hattorf 100 Besucher in neuer Flüchtlingsunterkunft

Hattorf. Das Durchgangslager im Heinenkamp für Flüchtlinge ist so gut wie fertig: Bis zu 400 Menschen können in den Messehallen untergebracht werden, bis die geplanten Modulbauten in Vorsfelde, am Hageberg und in Detmerode fertig sind. Am Dienstag öffneten Teile der Anlage für Besucher.

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Gemeinschaftshalle: Hier können die Bewohner kochen und essen.

Quelle: Hensel

Am Donnerstag ziehen 79 Bewohner ein: 27 aus der Turnhalle in Barnstorf, 52 aus der an der BBS II (Dieselstraße).

Lothar Laubert, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales, lobte alle Beteiligten dafür, dass die Anlage so schnell fertig wurde: Erst am 16. Dezember hatte der Rat den Beschluss für den Bau gefasst.Jetzt sind zwei der Wohnhallen schon mit Doppelstockbetten und Metallspinden ausgestattet. Und in der Gemeinschaftshalle, wo 150 Menschen gleichzeitig essen können, gibt es 50 Kochstellen.

Der Betreiber Human Care stellt vier Sozialarbeiter ein und beschäftigt einen Sicherheitsdienst. Die Landesbeauftragte Carmen Wickenhagen versicherte: „Wir haben gute Konzepte.“ Kooperationen mit ehrenamtlichen Helferkreisen seien möglich, es müsse nur „alles koordiniert ablaufen“.

Viele Gäste wollten selbst zum Gründungstreffen für einen Helferkreis im Anschluss an die Besichtigung oder gehörten zu einem der bestehenden - wie Susanne Sokola-Rogge aus Barnstorf. „Ich hatte Schlimmeres befürchtet. Aber wir hoffen, dass die Menschen nicht über Jahre hier bleiben müssen“, sagte sie mit Blick auf offene Decken der Schlafkabinen und die Sanitäranlagen auf dem Hof. „Akzeptabel“, fand es Gertraude Fiebelkorn aus Heiligendorf (Helferkreis Hafenstraße): Ihr gefiel der Hof mit Spielplatz und Bänken. „Integration wird hier nicht stattfinden“, orakelte aber der Hattorfer Peter Kloß angesichts der Lage im Gewerbegebiet. Auch Ortsbürgermeisterin Angela Karp meinte: „Es wird schwer, die Menschen einzubinden. Aber ich hoffe, dass es friedlich bleibt.“ Jens Aus dem Bruch, Fallerslebens Polizeichef, sieht das Ganze vorerst „ganz gelassen“.

amü

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