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BBS I: Schüler fragen, Politiker antworten

Bundestagswahl 2013 BBS I: Schüler fragen, Politiker antworten

Rente mit 67 Jahren oder früher, höhere Steuern für Reiche oder einheitliche Krankenversicherung - wie stehen die Bundestagskandidaten der Parteien, die sich am 22. September zur Wahl stellen, zu den verschiedenen Themen? Um das zu erfahren, organisierte die Klasse R 121 der Berufsbildenden Schulen I gestern eine Diskussionsrunde mit den Politikern.

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Wer steht für was? Günter Lach (CDU), Verony Reichelt (FDP), Volker Möll (Grüne), Pia Zimmermann (Linke) und Achim Barchmann (SPD, v.l.) stellten sich gestern den Fragen der Berufsschüler.

Quelle: Britta Schulze

Günter Lach (CDU), Verony Reichelt (FDP), Volker Möll (Grüne), Pia Zimmermann (Linke) und Achim Barchmann (SPD) stellten sich den Fragen der Auszubildenden und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums. Es war eine muntere Runde, in der die jungen Leute viele Fragen stellten. Die Debatte unter den Politikern war lebhaft, aber sachlich, nie unfair.

Ein lang diskutiertes Thema war die Rente. Ob seine Generation denn noch davon leben könnte, wollte ein Schüler wissen. Das werde schwierig, gaben alle Politiker offen zu. Lach betonte aber, dass jemand, der 45 Jahre in eine Rentenkasse eingezahlt habe, am Ende eine vernünftige Rente erhalten müsse.

Verony Reichelt schlug vor, auf Betriebsrente zu setzen oder „eine private Alterversorgung abzuschließen“. Wovon denn, gab Pia Zimmermann zu bedenken. „Geringverdiener oder Hartz-IV-Empfänger wissen so schon nicht, wie sie über die Runden kommen sollen.“

Um die Altersarmut zu bekämpfen, setzen die Grünen auf eine Mindestrente von 850 Euro. „Viel ist das nicht“, gab der Grüne Möll zu. Aber mehr als die heutige Durchschnittsrente, die bei Frauen unter 700 Euro liege. Barchmann beleuchtete die Ursachen für das Rentenproblem. „Die jungen Leute müssen früher in den Beruf kommen.“ So könnten sie früher für die Rente sorgen.

In einem waren sich alle Politiker einig: unbedingt wählen gehen. „Das Wahlrecht ist ein hohes Gut“, so Volker Möll.

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