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Zwei Elfer gehalten: Grün wird zum Helden

VfL Wolfsburg Zwei Elfer gehalten: Grün wird zum Helden

Puh, durchatmen! Der VfL hat den Sprung in die zweite Runde des DFB-Pokals im Nachsitzen geschafft, siegte mit 5:4 im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Aufsteiger SV Darmstadt. Zum Helden des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten wurde Max Grün.

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Der entscheidende Moment: Max Grün hält den letzten Darmstädter Elfmeter - Robin Knoche ist beim Jubeln der Erste (o.).

Quelle: CP24

Das Elfer-Drama von Darmstadt! Nachdem die ersten fünf Schützen keine Entscheidung hatten herbeiführen können, trat als sechster Schütze bei den Gastgebern Milan Ivana an - und Grün blieb cool, konnte abwehren. Der Ersatzkeeper, der für den verletzten Diego Benaglio zwischen den Pfosten stand, wurde danach von seinen Teamkollegen geherzt und gedrückt - die Erleichterung war groß. Grün hatte auch schon Darmstadts vierten Elfer abgewehrt.

In den 120 Minuten zuvor hatten die Wolfsburger nicht wirklich überzeugt. Doch Coach Dieter Hecking wollte nicht zu hart mit seinen Spielern ins Gericht gehen: „Wir haben nicht so schlecht gespielt, haben die Partie über weite Strecken dominiert.“ Aber: „Wir haben nicht so viel Druck auf das gegnerische Tor machen können. Die Darmstädter haben nicht so viele Räume angeboten, wie man sie braucht.“ Und: „Letztendlich waren wir der glücklichere Sieger.“

Pokalsieg: Mit 5:4 (0:0) nach Elfmeterschießen gewann Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gestern vor 13.900 Zuschauern bei Zweitligist Darmstadt 98. VfL-Held war Keeper Max Grün, der die beiden letzten Strafstöße der Gastgeber parierte.

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Damit darf der VfL seinen Titel als Pokalexperte behalten. Erst einmal ist Wolfsburg als Bundesligist sportlich in der ersten Pokalrunde ausgeschieden. Das war 2011, als man beim damaligen Regionalligisten RB Leipzig mit 2:3 verlor. Daniel Frahn entpuppte sich damals als VfL-Schreck, schoss drei Tore.

Die Wolfsburger haben die Blamage gerade noch abwenden können, vier andere Bundesliga-Teams hat‘s hingegen erwischt: Stuttgart verlor in Bochum (2. Liga), Paderborn in Leipzig (2. Liga) und Augsburg in Magdeburg (Regionalliga). Am bittersten war aber das Aus von Mainz, das nach einem irren 5:5 und einem 9:10 im Elfmeterschießen beim Drittligisten Chemnitz ausschied.

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