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Zusammenhalt für Europa: Hecking schwört sein Team ein

VfL Wolfsburg Zusammenhalt für Europa: Hecking schwört sein Team ein

Der VfL geht morgen (18.30 Uhr) mit drei Pflichtspiel-Siegen in Folge ins Top-Spiel der Fußball-Bundesliga gegen Leverkusen. Und vor diesem Top-Spiel hat Trainer Dieter Hecking seine Mannschaft darauf eingeschworen, dass es am Ende nur für Europa reicht, wenn der Zusammenhalt stimmt.

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Ihr seid eine Mannschaft! VfL-Trainer Hecking (4. v. l.) forderte vor dem Bayer-Spiel, dass alle Spieler sich dem Teamgedanken unterordnen.

Der Grund: Hecking hat jetzt bis auf Vieirinha (Reha nach Kreuzbandriss) und den fast wieder genesenen Jan Polak die Qual der Wahl (WAZ berichtete). Der Konkurrenzkampf ist so groß wie noch nie in dieser Saison. Heißt: Er muss Spielern, die die Qualität für die Startelf oder den Kader hätten, wehtun. Aber der Coach will nicht, dass diese Profis mit einem langen Gesicht durch die Gegend rennen. Der VfL-Trainer nennt es „den nächsten Entwicklungsschritt“, den die Mannschaft jetzt gehen muss. Er fügt hinzu: „In der Hinrunde gab‘s durch den positiven Lauf wenig Gründe, etwas zu verändern. Jetzt ist‘s zwangsläufig durch eine Sperre oder eine Verletzung so, dass man etwas verändern muss. Für mich ist es wichtig zu sehen, dass die, die reingeworfen werden, sofort ihre Leistung abrufen.“

Und die, die nicht spielen, sollen nicht schmollen. „Wir haben der Mannschaft in dieser Woche nochmal gesagt, dass es nicht darum geht, ob einer spielt oder nicht. Dass die Enttäuschung groß ist, wenn ich nicht zum Einsatz komme, das ist für mich nachvollziehbar. Aber genauso sollte für die Spieler nachvollziehbar sein, dass es um den Erfolg der Mannschaft geht“, so der VfL-Trainer.

Entscheidend sei, dass die Spieler lernen, damit umzugehen, dass sie begreifen, dass sie Teil des Ganzen sind. Hecking: „Das Verständnis dafür muss man immer wieder ansprechen. Ich bin froh, dass ich diese Konkurrenz-Situation auf fast jeder Position habe und hoffe, dass das weiter anstachelt, um in den Leistungen noch besser zu werden.“ Damit es am Ende für das große Ziel Europa reicht.

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