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Zurückhaltend wie selten: VfL spart für Transfer-Coup

VfL Wolfsburg Zurückhaltend wie selten: VfL spart für Transfer-Coup

In der Winterpause hat der VfL 20 Millionen Euro für Kevin De Bruyne ausgegeben. Im Sommer vor einem Jahr waren rund 30 Millionen in neue Spieler investiert worden. Und auch in den Transferperioden zuvor wuchsen die Ablöse-Ausgaben immer klar in den zweistelligen Millionen-Bereich. In diesem Sommer hat Wolfsburgs Fußball-Bundesligist erst knapp über 3 Millionen Euro berappt. Trotz des VW-Sparkurses soll‘s dabei aber nicht blieben.

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Eine Frage habe ich da noch: Wen VfL-Manager Klaus Allofs (l.) als neuen Stürmer nach Wolfsburg holt, interessiert zur Zeit jeden - selbstverständlich auch Aufsichtsrats-Boss Francisco Garcia Sanz.

Was die Wolfsburger Profis am Wochenende beim Telekom-Cup machten, schaute sich Francisco Garcia Sanz live vor Ort aus der Stadion-Loge „Hamburger Weg“ an. Der VfL-Aufsichtsrats-Boss und VW-Manager besprach dabei auch den Stand der Transferverhandlungen mit Manager Klaus Allofs. Die Signale aus dem Konzern, der für seine Branche einen drastischen Sparkurs angekündigt hatte, sind klar: Für richtig gute Fußballer steht auch jetzt Geld bereit.

Wild gestreut soll das Geld aber nicht werden. So verzichtet Allofs aller Voraussicht nach auf die Verpflichtung eines zusätzlichen Defensivspielers, der als Ersatz für die verletzten Felipe Lopes und Christian Träsch kommen würde. „Das kostet auch wieder Geld, das würde ich ungern machen“, sagt der Manager, der die Verluste mit den eigenen Talenten Paul Seguin und Moritz Sprenger auffangen will.

Stattdessen spricht Allofs von „ein, zwei Neuen, die wir noch integrieren könnten. Wir haben ja bisher im Sommer nicht viel gemacht. Da wäre noch Luft.“ Fürs defensive Mittelfeld ist der Franzose Josuha Guilavogui ein heißer Kandidat. Für den Sturm bleibt Romelu Lukaku im Rennen (siehe Bericht).

Für diese beiden könnte der VfL dann auch seine gut gefüllte, aber noch wenig angerührte Kasse öffnen. Auch wenn Allofs gebetsmühlenartig wiederholt: „Wir machen auf diesem Markt keine verrückten Dinge mit...“

rs

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