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„Zum Schluss war das Verhältnis angespannt“

VfL: Benaglio über Allofs und Rebbe „Zum Schluss war das Verhältnis angespannt“

Am Montag musste Klaus Allofs beim VfL gehen. Gegen 17 Uhr hatte es auch Kapitän Diego Benaglio vom Klub erfahren. Am Dienstag um 10.45 Uhr betrat mit Olaf Rebbe der Nachfolger von Allofs den Trainingsplatz des Fußball-Bundesligisten. Der Sportliche Leiter war Allofs‘ rechte Hand, hatte meist im Hintergrund gearbeitet.

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VfL-Rückhalt: Kapitän Diego Benaglio sprach am Dienstag auch über Olaf Rebbe.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Jetzt steht er im Rampenlicht. Er soll mithelfen, den VfL wieder in die Erfolgsspur zu bringen.

Schon länger hatte es zwischen Allofs und der Mannschaft atmosphärische Störungen gegeben, zuletzt war das Verhältnis zerrüttet. Auch Trainer Valérien Ismaël war das nicht verborgen geblieben. „Anscheinend gab es Blockaden und tiefgründige Probleme“, sagte er am Dienstag. Benaglio räumte schließlich ein: „Zum Schluss war das Verhältnis zwischen Manager und Mannschaft angespannt.“ Wie weit das ein Faktor dafür gewesen sei, „dass unsere Leistungen in den letzten Wochen und Monaten nicht gut waren, mag ich nicht beurteilen“, so der Kapitän weiter.

Die langjährige Nummer 1 verglich die aktuelle Situation mit der von 2011, als sich die Wolfsburger erst am letzten Spieltag mit einem Sieg bei 1899 Hoffenheim vorm Abstieg gerettet hatten - und er forderte, dass vor den letzten beiden Spielen des Jahres persönliche Dinge hintangestellt werden müssen. Der Torhüter: „Was irgendwann in der Transferperiode kommt, interessiert jetzt nicht. Es geht einzig und allein darum, den Klub aus dieser schwierigen Situation herauszubringen. Alles andere muss hinten anstehen.“

Das fordert auch Rebbe, der sich in der Öffentlichkeit noch ein bisschen zurückhalten möchte. Dafür sprach Benaglio über ihn. „Olaf“, sagte der Torhüter, „ist ein zurückhaltender Typ, einer, der im Hintergrund akribisch arbeitet und für die Spieler immer versucht, die optimale Lösung zu finden.“ Seit Dienstag steht dieser Rebbe im Rampenlicht.

Von Engelbert Hensel

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