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Zugesagt hat er, unterschrieben nicht

VfL Wolfsburg Zugesagt hat er, unterschrieben nicht

Es kam wie erwartet: Bayern-Ass Luiz Gustavo hat dem VfL signalisiert, dass er gern nach Wolfsburg wechseln würde. Allerdings: Offiziell war der Königstransfer des Fußball-Bundesligisten auch gestern noch nicht. Und deshalb gehen alle Beteiligten weiterhin sehr vorsichtig mit der Sache um.

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Hinter vorgehaltener Hand gehen beim VfL alle davon aus, dass Luiz Gustavo kommt. Nur offen drüber sprechen mag noch niemand. „Es ist nichts entschieden. Ich werde mich gleich mit meinem Berater treffen und sehen, was er sagt“, meinte der Mittelfeldspieler gestern, nachdem er vom Länderspiel kommend wieder in München gelandet war. Bis spät in den Abend beriet sich der Brasilianer mit seinem Agenten Roger Wittmann über den Ablauf in den nächsten Tagen.

Dazu gehören die sportmedizinische Untersuchung in Wolfsburg, die Unterschriften unter den finanzstärksten Vertrag (Ablöse plus Gehalt) der VfL-Geschichte, der Umzug und möglicherweise schon ein Besuch in der VW-Arena während des Bundesliga-Spiels morgen gegen Schalke.

Doch so lange die Tinte nicht trocken ist, lassen sich die VfL-Verantwortlichen nur zu vorsichtig optimistischen Aussagen hinreißen. „Wir haben uns um Luiz Gustavo bemüht, und die Chancen stehen nicht schlecht“, sagte Manager Klaus Allofs gestern. Dass der Transfer am Mittwoch von der Zeitung „Die Welt“ schon als perfekt gemeldet worden war, bezeichnete der Ex-Bremer als „Überraschung.“ Die Aussage sei „falsch“ und komme „verfrüht“.

Hintergrund des Versteckspiels: Solange Luiz Gustavo nur seine Absicht zu wechseln bekundet, aber keinen Vertrag unterschrieben hat, besteht weiterhin das Restrisiko, dass er sich im letzten Moment umentscheidet.

rs

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