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Zu wenig Urlaub: Allofs macht sich Sorgen

VfL Wolfsburg Zu wenig Urlaub: Allofs macht sich Sorgen

Noch dreimal Bundesliga und das Pokalfinale - dann ist Fußball-Pause. Aber nicht für alle Profis des VfL Wolfsburg, denn auf dem internationalen Turnierplan stehen noch Termine. „Es wäre schön, wenn die Spieler mal vier Wochen Urlaub hätten“, sagt Manager Klaus Allofs.

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2014 war‘s die WM, in diesem Jahr steht die Copa America an: VfL-Brasilianer Luiz Gustavo (l.) könnte der letzte Wolfsburger sein, der in den Sommerurlaub gehen darf.

Quelle: imago sportfotodienst

Am 30. Mai steigt das Pokal-Endspiel gegen Dortmund, um den 4. Juli herum soll die Vorbereitung auf die neue Saison beginnen. Dazwischen liegen nur knapp fünf Wochen. In diesen Zeitraum fällt für Nationalspieler wie André Schürrle oder Vieirinha noch ein Länderspiel-Block (8. bis 16. Juni), für Maxi Arnold und Robin Knoche die U-21-EM in Tschechien (17. bis 30. Juni) sowie für den Brasilianer Luiz Gustavo die Copa America in Chile (11. Juni bis 5. Juli). Allzu viel Zeit für Urlaub bleibt da nicht übrig...

„Wir kennen das ja schon, wir werden in der Vorbereitung wieder Kompromisse machen müssen“, erklärt Allofs. Die betroffenen Profis sollen dann nach und nach mit Verspätung einsteigen. „Wir haben schon einen Plan, der ist aber noch nicht in Stein gemeißelt“, so der VfL-Manager. Beispiel Gustavo: Im Falle des Finaleinzugs bei der Copa America würde der Brasilianer als letzter Wolfsburger in den Urlaub gehen - und so zwei bis drei Wochen der Vorbereitung verpassen.

So war‘s auch im Vorjahr nach der WM. Die Folge: Gustavo hatte in der Hinrunde mit Problemen zu kämpfen. „Aber wir werden keinen Überredungsversuch machen“, erklärt Allofs. „Selbst wenn wir sagen würden: ‚Ruh‘ dich lieber aus‘, wäre das gegen seine Überzeugung. Denn alle Spieler wollen das Turnier spielen.“ Nur wenn der Brasilianer von sich aus absagt, könnte er beim Trainingsstart dabei sein.

tik/eh

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