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Zu wenig Tore: Bayer verbietet den Karneval

VfL Wolfsburg Zu wenig Tore: Bayer verbietet den Karneval

Das wäre ein ganz, ganz großer Schritt in Richtung Champions League! Am Samstag (15.30 Uhr) spielt der VfL in Leverkusen, kann Bayer mit einem Sieg als Verfolger um Platz zwei abschütteln. Während es in Wolfsburg traumhaft gut läuft, kriselt der andere Werksklub vor sich hin.

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Zum Haareraufen: Stefan Kießling und Co. treffen nicht mehr.

Bei Bayer knistert es vorm Spitzenspiel gegen den VfL. Nach nur drei Siegen in den vergangenen zehn Pflichtspielen ist die Champions-League-Teilnahme in Gefahr. „Wir haben die anvisierte Ausbeute von sechs Punkten nicht geholt und die Chance nicht genutzt, uns oben festzusetzen“, meckert Vereins-Chef Michael Schade über nur vier Punkte aus den ersten drei Rückrunden-Spielen.

Trainer Roger Schmidt droht eine Sperre, nachdem er am Sonntag in Bremen auf die Tribüne verbannt worden war. Außerdem sind mit Ömer Toprak und Wendell zwei Abwehrspieler gesperrt. Doch besonders schlimm: Torjäger Stefan Kießling (nur vier Saisontore) und Co. treffen nicht mehr. „Wir schießen einfach viel zu wenige Tore, gerade mal zwei in den letzten drei Spielen“, so Sportchef Rudi Völler, einst einer der besten deutschen Stürmer.

Er meint: „Wir machen es viel zu kompliziert, anstatt einfach den Abschluss zu suchen.“ Gegen den VfL muss die Wende her, bei einer Niederlage wäre bei zwölf Punkten Rückstand der zweite Platz praktisch weg. „Volle Konzentration auf die Woche der Wahrheit“, fordert daher Boss Schade, der ein Karnevals-Verbot für die Profis ausgesprochen hat.

VfL-Trainer Dieter Hecking würde den wankenden Leverkusenern am Samstag gern die Pappnase aufsetzen. „Bayer hat eine große Qualität im Kader, aber ich gehe nicht davon aus, dass wir da verlieren“, sagt er.

rs

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