Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Zu spät beim Training: Bendtner flog raus

VfL Wolfsburg Zu spät beim Training: Bendtner flog raus

„Eigentlich hätte Nicklas Bendtner von Anfang an spielen sollen“, verriet VfL-Coach Dieter Hecking nach dem 1:1 gestern gegen Schalke 04. Aber stattdessen war der Däne nicht einmal im Kader. Der Grund: Er war zu spät zum Training gekommen.

Voriger Artikel
Hecking sauer: „Das war Rot!“
Nächster Artikel
Bendtner auf Twitter: „Fehler passieren“

Durfte zumindest in Zivil auf die Bank: Zu-spät-Kommer Nicklas Bendtner.

Am Samstag um 16.30 Uhr hatten die Wolfsburger ihr Abschlusstraining. Doch Bendtner tauchte erst eine geschlagene Stunde später am VfL-Center auf. Ohne böse Absicht, er hatte sich lediglich bei der Zeit vertan. „Doch es gibt nun mal Regeln bei uns“, erklärte Hecking, der dem Stürmer eine Geldstrafe aufbrummte und ihn sowohl aus der Startelf als auch aus dem Kader fürs Schalke-Spiel schmiss. Etwas überraschend:  Statt Bendtner spielte André Schürrle als Spitze, Bas Dost saß auf der Bank.

„Das war einfach unnötig, das braucht man nicht“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs über das Fehlverhalten Bendtners. Und fügte schmunzelnd hinzu: „Der Verkehr in Wolfsburg ist ja meistens nicht so, dass man zwingend zu spät kommen muss.“ Allofs und Hecking waren gestern sehr darauf bedacht, das Thema nicht zu hoch zu hängen. „Das ist abgehakt, jetzt soll Nicklas wieder Gas geben“, erklärte der Coach. Und der Manager ergänzte: „Es wird jetzt nicht der Stab über ihn gebrochen. Da bleibt nichts für die Zukunft hängen.“

Allerdings: Seine Chancen, über den Sommer hinaus beim VfL zu bleiben, hat Bendtner mit dieser Aktion zumindest nicht gesteigert. Und dass er noch am Spieltag ein launiges Sommer-Bild via Instagram  veröffentlichte (mit dem Satz „Ein bisschen Sonne vor dem Spiel heute“), wird auch nicht nur für Jubel bei Trainer und Manager sorgen.

Zumal Bendtner schon vor seiner Wolfsburg-Zeit durch Disziplin-Mängel auffiel. Allofs berichtete allerdings zumindest von einem einsichtigen Sünder: „Er hat das voll und ganz verstanden.“

tik/apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell